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Wie pflege ich Sauerkirschen (Prunus cerasus)?

Die Sauerkirsche (Prunus cerasus) bereichert jeden Garten um farbenfrohe Akzente und ist ebenfalls ein gutes Vogelnährgehölz.
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Die Sauerkirsche (Prunus cerasus) bereichert jeden Garten um farbenfrohe Akzente und ist ebenfalls ein gutes Vogelnährgehölz.

Sauerkirschen wurden in den letzten Jahren immer beliebter. Sie schmecken zwar nicht so süß wie die Früchte der Süßkirsche, jedoch kann man sie zu allerlei verwenden. Zudem ist der Wuchs der Sauerkirsche weniger ausladend, dafür kompakter. Es ist nicht ganz klar, wo Sauerkirschen herkommen. Möglich wäre eine natürliche Kreuzung der wilden Vogelkirsche (Prunus avium) mit der Steppenkirsche (Prunus fruticosa), die in Süd- und Osteuropa verbreitet ist. Heutzutage gibt es Vorkommen der Sauerkirsche in ganz Europa. Sie verträgt kältere Temperaturen besser als Ihre Verwandte die Süßkirsche (Prunus avium). Selbst in Norwegen und Finnland wird die Sauerkirsche kultiviert. Sie wächst in den Alpen bis in Höhen von 1800 m.

Eigenschaften und Verwendung von Sauerkirschen

Die Sauerkirsche ist Teil der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie zählen zum Steinobst, da sie einen harten Stein im Innern haben haben. Sie können bis zu 10 m hoch werden und wachsen - je nachdem wie sie veredelt wurden und wie sie geschnitten wurden - als Baum, Busch oder Strauch. Die glatte, dünne und rotbraune Rinde hat sogenannte Lentizellen, die sie sehr malerisch wirken lassen und typisch für Kirschbäume sind. Je älter die Sauerkirsche wird, umso fester wird die Borke. Sie entwickelt waagerechte Rindenstreifen. Ebenso wie bei der Süßkirsche sind die hellgrünen Blätter gezähnt und eiförmig, sie laufen am Ende spitz zu. Die Konsistenz des Blattes ist lederartig. Ein Blatt wird etwa 12 cm lang und 6 cm breit. Während die Oberseite glatt und glänzend ist, ist die Unterseite entlang der Blattnerven leicht behaart.

Geerntet wird in der Regel in den Monaten Juni und Juli. Die Reife der Sauerkirschen erkennt man am weichen und glasigen Fruchtfleisch. Am besten ernten Sie von Hand und pflücken die Früchte samt Stiel. So können keine Bakterien in die Frucht eindringen. Die Früchte sollten rasch verarbeitet oder verzehrt werden. Zum Frischverzehr ist die Sorte 'Favorit' geeignet. Sauerkirschen eignen sich sehr gut für die Verarbeitung zu Kompott, Gelee, Saft oder Sirup. Darüber hinaus schmecken sie eingekocht sehr gut zu Jogurt, Quark, Milchreis, Pfannkuchen und Waffeln.

Welchen Standort und Boden mögen Prunus cerasus?

Sauerkirschen brauchen für eine gute Fruchtentwicklung einen Standort in der vollen Sonne. Auf diese Weise entwickeln sie ihr volles Aroma. Ist die Lage zu schattig, reifen die Früchte nicht richtig aus. Je nach Veredlungsunterlage können sich die Standortansprüche unterscheiden. Der beste Boden für Sauerkirschen sollte ein humusreicher und lehmiger Sandboden sein. Sauerkirschen vertragen mehr Trockenheit als Süßkirschen.

Wie schneide ich Sauerkirschen?

Die Sauerkirsche sollte in den ersten Standjahren pyramidal erzogen werden. Hierfür sollte ein kräftiger Mitteltrieb gezogen werden. Dazu sollten 3 bis 4 kräftige Leitriebe stehengelassen werden. Die Sauerkirsche trägt die Früchte an den einjährigen Trieben. Kürzen Sie diese nach der Ernte auf wenige Augen ein. Auf diese Weise bilden sich jedes Jahr neue Fruchttriebe. Im Winter muss die Sauerkirsche nicht geschnitten werden.

Hinweis: Werden die Schneidemaßnahmen unterlassen entwickeln sich zu lange Triebe, die den Fruchtertrag minimieren.

Wie dünge ich Sauerkirschen?

Geben Sie Ihrer Sauerkirsche jedes Frühjahr Kompost als Nährstoffgabe. Weitere Düngemaßnahmen sind über das Jahr hinweg nicht notwendig.

Wie gieße ich Prunus cerasus?

Ist Ihr Boden eher fest, sollten Sie eine Dränage aus Kies vorsehen. Sauerkirschen sind nämlich empfindlich gegenüber Staunässe. Um den Mutterboden rund um das Pflanzloch und darin durchlässiger und fruchtbarer zu machen, sollten Sie Laubkompost in das Erdreich einarbeiten. Bei Trockenheit muss regelmäßig gewässert werden.

Wie überwintere ich Sauerkirschen?

Ausgewachsene Kirschbäume sind sehr winterhart. Sie ertragen Temperaturen bis -28°C. Junge Bäume sollten in den ersten Standjahren im Wurzelbereich mit Laub, Rindenmulch und Reisig geschützt werden. In extremen Wintern können die Kronen mit einem Vlies eingewickelt werden.

Wie kann Prunus cerasus vermehrt werden?

Sauerkirschen werden veredelt. 2 Methoden sind hier gebräuchlich, die Okulation im Sommer und die Kopulation im Winter im Gewächshaus. Veredelt wird auf wüchsige Unterlagen. Bei der Okulation wird ein Rindenstück mit einem Auge in die Unterlage durch einen T-Schnitt eingesetzt. Bei der Kopulation wird auf eine bleistiftdicke Unterlage veredelt und mit einem Fleicoband verbunden.

Schädlinge und Krankheiten

Sauerkirschen können von der Molinia-Spitzendürre - einem Pilz - befallen werden. Der Pilz dringt in die Blüte ein und der Trieb stirbt ab. Entfernen Sie befallene Triebe und entsorgen Sie sie im Hausmüll. Weiterhin können Fungizide aus dem Fachhandel zum Einsatz kommen. Ein weiterer Schädling ist der Frostspanner. Die Raupen verursachen Fraßschäden an den Blättern und den Triebenden. Die Weibchen verpuppen sich im Boden und klettern zur Eiablage den Stamm hoch. Um sie daran zu hindern, sollten ab September Leimringe am Stamm angebracht werden. Andere Schädlinge sind die Kirschblattwespe und die Schwarze Kirschen-Blattlaus. Zur Bekämpfung gibt es Insektizide im Fachhandel.

Arten und Sorten von Sauerkirschen

In der Regel sind Sauerkirschen selbstfruchtend. Jedoch gibt es ein paar Ausnahmen wie die Sorten 'Schöne aus Chatenay', 'Königin Hortense' und 'Köröser Weichsel'. Aber auch selbstfruchtende Sorten können gerne fremdbestäubt werden, um höhere Erträge zu erreichen. Die Sorte 'Schattenmorelle' ist eine gute Befruchter-Sorte. Auch Süßkirschen können als Befruchter genommen werden. Wichtig ist, dass sie zur selben Zeit blühen.

 

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Sauerkirsche (Prunus cerasus)

15.02.2021 11:02 0 Kommentare

 

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