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Wie pflege ich Kiwi (Actinidia)?

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Üppige Blätter und Früchte der Actinidia chinensis 'Boskoop'.

Im Gegensatz zu den großen behaarten Kiwis, die wir im Supermarkt kaufen, kann man die Mini-Kiwi (Actinidia arguta) auch bei uns kultivieren. Die Mini-Kiwi erträgt Temperaturen von bis zu -35°C, sie kann also bei uns ohne Probleme angebaut werden. Die Mini-Kiwi gehört in die botanische Familie der Strahlengriffelgewächse (Actinidiaceae).

Eigenschaften und Verwendung von Kiwis

Kiwi-Beeren sind Schlinger, sie benötigen eine Kletterhilfe. Möchten Sie reichhaltig ernten, dann ist ein Spalier gut geeignet. Die einzelnen Triebe schlingen sich nach oben. Mini-Kiwis sind zweihäusig. Das bedeutet, dass man eine männliche und eine weibliche Kiwi für die Befruchtung benötigt, da männliche und weibliche Blüten auf unterschiedlichen Pflanzen sitzen. Schlingend können die Pflanzen bis zu 6 m hochranken. Die Rinde ist glatt und graubraun, ältere Triebe haben auffällige weiße Lentizellen. Im Juni entwickeln sich die weißen Blüten, die in weißen Scheindolden an den Blattachseln stehen. Die Herbstfärbung setzt früh ein und die Blätter verfärben sich gelb. Mini-Kiwis sind sehr schmackhaft. Sie enthalten weniger Säure als die handelsübliche Kiwi. Man kann die Frucht samt Schale verzehren. Die kleinen Früchte haben eine Größe, die zwischen einer Stachelbeere und einer kleinen Pflaume liegt. Sie sind sehr vitaminreich.

Welchen Standort und Boden mögen Actinidia?

Mini-Kiwis brauchen viel Sonne. Je mehr Sonne sie über das Jahr bekommen, umso süßer werden die Früchte. In ihrer natürlichen Heimat Ostasien wachsen Kiwis als rankende Lianen in Wäldern. Sie mögen kühle und gleichmäßig feuchte Böden mit einem hohen Humusanteil. Der pH-Wert sollte leicht sauer sein. Zu viel Kalk wird nicht vertragen. Optimal ist ein Standort in der vollen Sonne, während die Basis der Pflanze im Halbschatten liegt.

Wie schneide ich Kiwis?

Am besten erziehen Sie die Kiwi-Pflanze an einem Spalier mit waagerechten Drähten, an denen sie entlangranken kann. Die waagerechten Drähte sollten in einer Höhe von 40 cm bis 160 cm verteilt werden. Kürzen Sie den Haupttrieb nach dem Pflanzen auf 60 cm ein und befestigen Sie ihn am Spalier. Die Triebverlängerung, die sich im Laufe des Jahres bildet, wird ebenfalls leicht eingekürzt und nach oben erzogen. Von den Seitentrieben, die sich im Laufe der Saison bilden, werden die 2 kräftigsten erhalten und zu den Seiten erzogen und am Spalier befestigt. Die anderen Seitentriebe werden zurückgeschnitten. Schneidemaßnahmen sollten im Sommer oder Herbst vorgenommen werden, da die Kiwi-Pflanze im Frühjahr zu stark blutet. Das Ziel ist es einen senkrechten Hauptrieb zu entwickeln und 4 kräftige Seitentriebe - an jeder Seite 2. Nach der Fruchtentwicklung schneidet man die Seitentriebe 4 bis 5 Blätter hinter der Frucht ab. Sind alle Früchte geerntet, schneidet man die tragenden Triebe im Spätsommer auf 1 bis 2 Augen zurück. Auch die Triebenden der Leittriebe müssen regelmäßig leicht eingekürzt werden, sonst werden sie zu lang.

Wenn Sie die Kiwi nicht auf einen Ertrag hin schneiden möchte, können Sie sie auch einfach an einer Pergola entlangranken lassen, und regelmäßig im Herbst auslichten. Fördern Sie jüngere Triebe, indem Sie ältere zurückschneiden. Auch Triebe, die sich gegenseitig stören, sollten Sie einkürzen.

Wie dünge ich Kiwis?

Frühjahrspflanzung. Die Kiwi benötigt eine Pergola oder ein Spalier, an dem sie entlangranken kann. Vor der Pflanzung sollte Humus in den Boden eingearbeitet werden. Hierfür eignen sich Laub- und Rindenkompost sowie gut verrotteter Rinderdung. Als Frühjahrsdüngung sollten Sie der Kiwi-Pflanze Hornmehl oder einen organischen Beerendünger verabreichen.

Wie gieße ich Actinidia?

Mulchen Sie den Boden nach der Pflanzung, damit er nicht austrocknet und verzichten Sie auf eine Bodenbearbeitung, um die oberflächennahen Wurzeln nicht zu beschädigen. In Trockenphasen muss regelmäßig gewässert werden, damit die Kiwi-Pflanze keine Trockenschäden bekommt.

Wie überwintere ich Kiwis?

Eine im Frühsommer gepflanzte Kiwi hat größere Überwinterungschancen, weil sie sich im Erdreich bereits akklimatisiert hat. Kiwis sollten an eine geschützte Stelle gepflanzt werden, damit sie es im Winter leichter haben. Verteilen Sie eine Laub- oder Mulchschicht über der Wurzelscheibe und beschweren Sie sie mit Tannenreisig. Eine Kiwi im Kübel sollte in einen frostfreien und dunklen Raum gestellt werden. Ist die Pflanze hierfür bereits zu groß, sollte der Platz, wo die Pflanze das Jahr über steht geschützt sein und nicht von kalten Winden und starker Wintersonne beeinträchtigt werden. Umwickeln Sie den Kübel mit einer Kokosmatte oder einem Vlies, damit er nicht durchfriert. Ebenfalls möglich sind Luftpolsterfolie und Jute.

HINWEIS: Der bunte Strahlengriffel (Atinidia kolomikta) erträgt Temperaturen von bis zu -30°C.

Wie können Kiwis vermehrt werden?

Mini-Kiwis lassen sich sehr gut durch Ableger vermehren. So bleiben sie sortenecht. Leiten Sie einen Trieb unterirdisch durch die Erde, bis er im Laufe der Saison eigene Wurzeln bildet. Schneiden Sie den Trieb nach der Bewurzelung von der Mutterpflanze ab und verpflanzen Sie ihn im kommenden Frühjahr.

Schädlinge und Krankheiten

In der Regel sind Mini-Kiwis robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Ein Befall durch die Kirschessigfliege kann jedoch vorkommen. Als Bekämpfung haben sich Fallen mit einem Lockstoff bewährt. Sie sind im Fachhandel erhältlich. Vorbeugend können Sie Blätter, die direkt an den Früchten wachsen entfernen, damit die Tiere dort ihre Eier nicht ablegen können. Vermeiden Sie außerdem das Gießen über Kopf. Gießen Sie direkt an der Wurzel. Befallene Triebe sollten entfernt und nicht kompostiert werden!

 

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Kiwi (Actinidia)

25.01.2021 13:51 0 Kommentare

 

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