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Wie pflege ich Eiben (Taxus)?

Das frischgrüne Nadelbild der Taxus baccata.
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Taxus baccata
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Das frischgrüne Nadelbild der Taxus baccata.

Eiben zählen zu der Familie der Eibengewächse (Taxaceae), von denen es auf der Nordhalbkugel um die 10 Arten gibt. Die Europäische Eibe (Taxus baccata) ist bei uns heimisch. Sie steht auf der Roten Liste, weil sie nicht mehr häufig in freier Natur zu finden ist. Eiben können ein hohes Alter erreichen. So steht die wohl älteste Eibe Deutschlands auf einer Alp im bayrischen Allgäu. Sie ist 1000 bis 1500 Jahre alt.

Eigenschaften und Verwendung von Eiben

Da Eiben immergrün und sehr schnittverträglich sind, eignen sie sich gut als Formgehölz und Heckenpflanze. Aber auch als Solitärgehölz in einer Rasenfläche oder als Unterpflanzung unter Bäumen wie bei kleineren Sorten (Taxus baccata 'Repandens' und Taxus baccata 'Renke's Kleiner Grüner') sind möglich.

Eiben sind zweihäusig, was bedeutet, dass die Geschlechtsmerkmale auf unterschiedlichen Pflanzen sind. Um also den roten Beerenschmuck zu erhalten, müssen männliche und weibliche Pflanzen zusammen gepflanzt werden. Die Eibe ist in allen Pflanzenteilen giftig, der Samenmantel ausgenommen. Wenn Tiere wie Rinder und Pferde von der Eibe Triebe fressen, dann treten oft Vergiftungen mit Todesfolge auf.

ACHTUNG: Die Eibe ist in allen Pflanzenteilen giftig, der Samenmantel ausgenommen. Wenn Tiere wie Rinder und Pferde von der Eibe Triebe fressen, dann treten oft Vergiftungen mit Todesfolge auf.

Welchen Standort und Boden mögen Taxus?

Eiben haben keine hohen Ansprüche an den Boden, sie wachsen in durchlässigen Böden, die keine Staunässe zulassen. Am liebsten mögen sie kalkhaltige, lehmige Böden. Sandböden, die humos und schwach sauer sind werden vertragen. Nur saure Moorböden werden von der Eibe nicht gemocht. Eiben mögen schattige bis halbschattige Standorte. Auch trockenes Stadtklima wird vertragen, allerdings wachsen sie besser an feuchten Orten mit feuchterer Luft. Pflanzen Sie Eiben im Frühjahr nach den Frösten, damit sie keinen Frostschaden bekommen. Die Eiben sollten auf keinen Fall tiefer als im Topf gepflanzt werden.

Wie schneide ich Eiben?

Eiben kann man ohne Probleme bis auf den Stamm zurückschneiden - wenn man zum Beispiel eine Hecke erneuern möchte - denn sie treiben auch aus dem alten Holz wieder aus. Aus diesem Grund ist bei einzelnen Schneidemaßnahmen nicht viel zu beachten. Möchten Sie einen Formschnitt durchführen, dann gelingt dies am besten mit einer elektrischen Heckenschere. Ein Schnitt mit einer Handschere ist auch möglich, allerdings ist die Arbeit dann anstrengender. Beste Schneidezeit ist der Juni. Sollten nach dem Winter einzelne Triebe erfroren sein, können diese nach dem Winter entfernt werden.

TIPP: Säulen- und tellerförmig wachsende Sorten (Taxus baccata 'Fastigiata' / 'Fastigiata Robusta' und Taxus media 'Hillii' / 'Hicksii') werden lediglich oben eingekürzt und nicht an den Seiten. Einzig die Sorten Taxus media 'Hicksii' und 'Hillii' werden - als Heckenelement genutzt - auch von den Seiten in Form geschnitten, es sei denn, man möchte eine frei wachsende Hecke.

Wie dünge ich Eiben?

Eiben sind sehr unkompliziert, sie bevorzugen zwar lehmig-kalkhaltige Erden, wachsen aber auch auf sandigen Böden. Ist letzteres der Fall, dann sollte der Wurzelbereich regelmäßig mit reifem Kompost bestreut werden, um der Senkung des pH-Wertes entgegenzuwirken. Auch im Frühjahr sind Kompostgaben wichtig, um das Wachstum anzuregen.

Wie gieße ich Taxus?

Regelmäßige Wassergaben bei Trockenheit und in frostfreien Phasen im Winter sind wichtig

Wie überwintere ich Eiben?

Eiben sind winterharte Gehölze. Allerdings leiden sie in trockenen kalten Wintern mit Ostwindeinfluss. Achten Sie also darauf, dass der Boden nie völlig austrocknet. Haben Sie eine Eibe im Kübel, können Sie diesen in eine geschützte Ecke auf eine Styroporplatte stellen.

Wie kann Taxus vermehrt werden?

Eiben kann man durch Stecklinge vermehren. Schneiden Sie im Juni aus 2- bis 3-jährigen Trieben Stecklinge, indem sie die Triebenden abschneiden und bei den unteren 2 cm des Stecklings die Nadeln entfernen. Ein Steckling sollte etwa 6 cm lang sein. Nun können Sie den Steckling in einen Topf oder eine Anzuchtplatte mit nährstoffarmer Erde (Nullerde) stecken und darüber eine Folie spannen, sodass sich ein feuchtwarmes Milieu mit einer Luftfeuchte von fast 100% ergibt. Die Stecklinge sollten regelmäßig gelüftet werden, um Pilzinfektionen vorzubeugen. Die Stecklinge benötigen in der Regel mindestens 1 Jahr, um Wurzeln zu bilden. Ist dies gelungen, können sie verpflanzt werden.

Schädlinge und Krankheiten

Die Larve des Dickmaulrüsslers - ein Laufkäfer - finden sich häufig an den Wurzeln von Eiben. Sie fressen die Wurzeln der Eibe an. Am wirkungsvollsten bekämpft man diese mit Nematoden. Diese sind im Fachhandel zu bekommen. In trocken-heißen Wetterlagen kann es zu einem Spinnmilbenbefall kommen. Im Handel gibt es geeignete Mittel gegen Spinnmilben.

Arten und Sorten der Eibe

Eiben sind von Parks, über große Gärten, bis hin zu kleineren Gärten und Vorgärten vielfältig einsetzbar. Selbst für eine Grabbepflanzung findet sich die passende Eibe. In Form geschnitten, frei wachsend oder als Hecke, die Züchtungen der Eibe sind vielfältig. Eiben, die sich sehr gut für Formschnitte eignen sind die Gemeine Eibe (Taxus baccata), die Sorte Taxus baccata 'Westerstede' und die Eibe Taxus baccata 'Renke's Kleiner Grüner'. Suchen Sie eine Heckeneibe, dann sind die Sorten Taxus baccata 'Westerstede', Taxus media 'Hillii' (männlich, ohne Frucht) und Taxus media 'Hicksii' (weiblich, mit Frucht) gut geeignet. Als Bodendecker ist die Eibe Taxus baccata 'Repandens' zu empfehlen. Eiben, die von sich aus einen Säulenförmigen Wuchs haben sind die Sorten Taxus baccata 'Fastigiata Robusta', Taxus baccata 'Fastigiata' und die gelblaubige Sorte Taxus baccata 'Fastigiata Aureomarginata'.

 

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Eiben (Taxus)

07.12.2020 08:06 0 Kommentare

 

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