Salbei - Salvia

Salvia

Der schöne Echte Salbei (Salvia officinalis) gehört zu den beliebtesten Heil- und Küchenkräutern und ist auch im Garten eine tolle Zierde. Neben dieser bekannten Art findet man in der Gattung Salvia 850 bis 900 weitere, die fast weltweit heimisch sind. Viele dieser Arten werden als Nutz- und Heilpflanzen verwendet, einige dagegen nur als Zierpflanze. Dabei sind vor allem die Sorten mit besonders schön gestalteten Blättern sowie einer üppigen Blüte beliebt.

Die schönsten Salbeiarten für den Garten

Seit dem Altertum findet der Echte Salbei (Salvia officinalis) Verwendung und bereichert als mehrjähriger Halbstrauch Gärten weltweit. Seine aromatischen Blätter finden dabei eine vielfältige Nutzung als Heil- und Gewürzkraut, aber auch die schönen Blüten werden geschätzt und stellen im Garten eine wertvolle Bienenweide dar. Panaschierte, farbige oder besonders breit gestaltete Blätter einiger Sorten bereichern die Salbei-Auswahl und lassen schöne Pflanzkompositionen zu.

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Ebenfalls in den Heil- und Kräutergarten kann man den Lavendelblättrigen Salbei (Salvia lavandulifolia) anpflanzen. Die aromatische Pflanze kann wie der Echte Salbei aber auch in Steingärten oder Beete gesetzt werden und bietet ein immergrünes Laub sowie eine hübsche Blüte.

Als beliebteste Zierpflanze innerhalb der Gattung Salvia gilt sicherlich der Steppen- oder Hain-Salbei (Salvia nemorosa). Die ursprünglich im östlichen Mitteleuropa und Südwestasien beheimatete Staude begeistert mit einer sehr langen Blütezeit. Die aufrechten Blütentriebe erscheinen meist von Mai oder Juni bis September und zeigen sich je nach Sorte in einem dunklen Violett, kräftigen Rosatönen oder elegantem Weiß. Während sie zahlreiche Insekten anlocken, sorgen die schmal-lanzettlichen Blätter für einen aromatischen Duft.

Tolle Gestaltungsmöglichkeiten mit Salvia

Die Salbeisorten in unserem Sortiment lassen sich hervorragend für Duft- und Aromagärten verwenden. Gerade die üppig blühenden Sorten eignen sich aber auch hervorragend für Beete und Rabatten. In Gruppen gepflanzt machen sie auf Freiflächen ebenfalls eine gute Figur. Zudem können Sie als niedrige Hecke oder Beetumrandung genutzt werden. Aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit gegenüber dem Boden eignen sich viele Salbeisorten außerdem hervorragend für sonnige Lagen in Steingärten und mediterranen Bepflanzungen. In entsprechend große Gefäße gepflanzt kann die Staude aber auch auf den Balkon oder die Terrasse geholt werden.

Der Salbei begeistert bei all diesen Gestaltungsmöglichkeiten nicht nur mit seinen schönen Blättern und der üppigen Blüte, sondern ist auch sehr nützlich für die Umwelt. Schließlich ist er eine ausgezeichnete Bienen- und Insektenweide, die bedrohten Insekten wie Schmetterlingen, Bienen und Co. eine gute Nahrungsquelle bietet.

Die lange Blütezeit der Salbeipflanzen können Sie zudem nutzen, um üppige Blütensträuße zu schneiden. Durch den Rückschnitt regen Sie zugleich eine Nachblüte an und verlängern so den herrlichen Blütengenuss im Garten.

Der Salbei als Heil- und Küchenpflanze

Vor allem der Echte und der Lavendelblättrige Salbei werden seit dem Altertum sehr vielseitig genutzt. So werden die Blätter und Blüten roh oder gegart gegessen und zum Würzen von Speisen verwendet. Da die Blätter verdauungsfördernd wirken, sind sie besonders bei schweren, fettigen Speisen zu empfehlen. Frische oder getrocknete Blätter sind zudem als Kräutertee beliebt, sie lassen sich aber auch zum Räuchern verwenden.

Salvia richtig pflanzen und pflegen

Die Salbeisorten in unserem Sortiment sind allesamt sehr anspruchslos und pflegeleicht. Wichtig ist bei allen Pflanzen ein sonniger Standort sowie ein durchlässiger Boden. Sandige oder steinreiche Böden sind daher ideal. Gern darf der Boden neutral bis kalkreich sein, saure Böden verträgt die Salvia dagegen nicht. Da der Nährstoffbedarf gering ist, sind Dünge- oder Bodenverbesserungsmaßnahmen nicht notwendig.

Je nach Sorte sind die Stauden sehr frosthart und benötigen nur in rauen Lagen einen gewissen Schutz. Der bei vielen Salvia-Sorten sinnvolle Rückschnitt sollte im Frühjahr erfolgen, da die Pflanze so besser vor Frösten geschützt bleibt. Ein Rückschnitt beugt bei den verholzenden Stauden einer Verkahlung vor und sorgt für kompakte Pflanzen.

Wer die Blütezeit verlängern möchte, kann zusätzlich einen Schnitt nach der Blüte vornehmen. So wird eine Nachblüte angeregt und Sie können sich besonders bei Salvia nemorosa bis spät in den Herbst über eine üppige Blütenpracht freuen.