Datenverarbeitung durch Drittanbieter

Zur Verbesserung unseres Angebotes lassen wir Informationen zum Nutzerverhalten durch Dritte verarbeiten.
Hier bieten wir Ihnen die Möglichkeit, individuell zu jeder einzelnen Datenverarbeitung durch Drittanbeiter zuzustimmen.

Diese Einstellungen können Sie jederzeit in unseren Cookie-Einstellungen anpassen. Cookie-Einstellungen | Datenschutz | Impressum

Cookie-Einstellungen

Wie pflege ich die Akelei (Aquilegia)?

Die wunderschönen Blüten der Aquilegia alpina.
ab
2,50 €
Aquilegia alpina
Aquilegia alpina
ab 2,50 €
Jetzt ansehen

Die wunderschönen Blüten der Aquilegia alpina.

Die Blüte der Akelei ist sehr interessant geformt. In der Umgangssprache nennt man die Akelei auch Narrenkappe, Elfenhandschuh oder Venuswagen. Man schrieb der Staude im Mittelalter eine die Liebe fördernde Wirkung zu. Die Gattung Akelei umfasst etwa 120 Arten. Sie sind auf der Nordhalbkugel beheimatet. Die Staude ist bei Insekten sehr beliebt. Die in Nordamerika vorkommenden Arten blühen in der Regel gelb und rot und werden unter anderem durch Kolibris bestäubt. Die in Asien und Europa wachsenden Arten blühen rosa, weiß, violett oder blau. Akeleien gehören in die botanische Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).

Eigenschaften und Verwendung der Akelei

Je nach Art und Sorte kann die Akelei zwischen 15 und 90 cm groß werden. Es gibt die Zwerg-Akelei (Aquilegia flabellata var. pumila), die eher kleiner bleibt, während die Züchtungen der Gartenakelei (Aquilegia caerulea) und die Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris) höher werden. Im März entwickelt die Staude ihre hellgrünen als Rosette zusammenstehenden Blätter. Aus der Rosetten-Mitte entwickelt sich dann ein glatter oder - je nach Sorte - rauer Stängel an dessen Ende die vielseitige Blüte angesetzt wird. Das Laub verfärbt sich im Laufe des Jahres in ein bläuliches Grün. Die endgültige Blattform der Akelei ist gelappt und gefiedert. Die hübschen Blüten sind glockenförmig und haben nach hinten mehrere Sporne. Aufgrund der Sporne hat die Blüte der Akelei einen sehr komplexen Blütenaufbau, der im Blumenbeet sehr apart wirkt. Die Einzelblüten stehen in Rispen zusammen. Die Blütenfarben können von gelb, rosa, dunkelviolett, bordeaux, weiß bis rot reichen, wobei auch zweifarbige oder gefüllte Blüten auftreten (je nach Art und Sorte). Hat man unterschiedliche Akeleien im Beet, dann können sich - sofern man die Blüten nicht nach der Blüte schneidet - neue Farbkombinationen ergeben.

ACHTUNG: Die Akelei ist giftig! Der Verzehr von bereits 20 g der Blätter kann zu Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Herzbeschwerden und Atemnot führen!

Welchen Standort und Boden mag die Akelei?

Akeleien können sowohl an sonnigen wie auch halbschattigen Orten gepflanzt werden. Da ihr natürlicher Standort auch an Waldrändern liegt, ist ein halbschattiger Standort zu bevorzugen. An sonnigen Plätzen ist es wichtig, dass der Boden nicht austrocknet. Auch ein wandernder Schatten wird von der Akelei gut vertragen. Somit sind Orte unter Gehölzen oder an teilweise schattenspenden Mauern oder Hauswänden.

Die Akelei mag durchlässige, nährstoffreiche und frische Böden, wobei die Gemeine Akelei (Aquilegia vulgaris) auch kalkhaltige und weniger nährstoffreiche Böden verträgt. Allerdings sollte der Boden für die Akelei nie zu nass werden, denn Staunässe wird nicht vertragen. Verdichtete Böden sollten tiefgründig aufgelockert und mit Sand und Humus verbessert werden. Die Gelbe Akelei (Aquilegia flavescens) und die Gold-Akelei (Aquilegia chrysantha) mögen auch offene Lagen und vertragen auch Trockenheit. Die Garten-Hybriden vertragen auch feuchtere Substrate. Die Alpen-Akelei (Aquilegia alpina) toleriert auch kalkhaltige Substrate.

Wie schneide ich Aquilegia?

Akeleien blühen von Mai bis Juni. Danach können - wenn Sie keine Selbstaussaat wünschen - die verblühten Blütenstände abgeschnitten werden. Spätestens im Spätherbst können die verblühten Stiele dann eine Handbreit über dem Boden zurückgeschnitten werden, es sei denn Sie möchten die Stiele als Winterschutz stehen lassen. Schließlich können die Triebe dann im März - vor dem Neuaustrieb - geschnitten werden.

Wie dünge ich Akelei?

Wenn Sie die Staude düngen (am besten ein organischer Dünger) folgt eine zweite Blüte im Spätsommer/Herbst.

Wie gieße ich Aquilegia?

Akeleien sollten an die Wurzel gewässert werden, das Gießverhalten richtet sich hier nach den standortbedingten Verhältnissen. In sonnigen Steingärten verdunstet mehr Wasser, weshalb hier eine häufigere Wassergabe ratsam ist.

Wie überwintere ich Akelei?

Die Akelei ist winterhart. Wer in kälteren Regionen lebt, kann jedoch die Staude mit einer Schicht Laub, Stroh und Tannen- oder Fichtenreisig schützen. Verblühte Triebe, die stehen gelassen werden dienen ebenfalls als Winterschutz. Akeleien im Kübel sollten in einem Gewächshaus oder Kellerraum über den Winter gebracht werden.

Wie kann Aquilegia vermehrt werden?

Die beste Zeit für eine Aussaat ist das Frühjahr. Sind die Fröste vorbei und klettert die Temperatur bis zur 20°C Marke hoch, dann können die Samen im Beet verteilt werden. Arbeiten Sie das Aussaat-Beet tiefgründig durch und befeuchten sie es. Belassen Sie im Juni verblühte Stängel an den Pflanzen, dann kommt es zur Selbstaussaat. Unterschiedliche Arten und Sorten zusammen gepflanzt ergeben unterschiedlich blühende Nachkommen.

Schädlinge und Krankheiten

Echter Mehltau kann bei der Akelei auftreten. Bei sehr starkem Befall empfiehlt es sich die Staude zurückzuschneiden. Befällt die Akelei-Blattwespe die Staude, dann hilft nur der Einsatz von nachhaltigen Insektiziden oder ein radikaler Rückschnitt. Außerdem können Blattläuse bei trocken warmem Wetter auftreten. Spritzen Sie die Pflanzen ab oder verwenden Sie eine Seifenlauge zur Bekämpfung.

 

Alpen-Akelei

Aquilegia alpina
ab 2,50 € *

Akelei (Aquilegia)

28.01.2022 08:16 0 Kommentare

 

Kommentare

Kommentar eingeben

* Pflichtfelder