Lavendel - Lavandula

Der Duft der Provence: Lavendel

Der charakteristische Duft des Lavendels bringt Ihnen den Charme des Mittelmeerraums in den Garten. Die immergrüne Staude fasziniert mit einem wunderschönen, graugrünen Laub sowie einer tollen Blüte in verschiedenen Tönen. Die violetten, rosafarbenen und weißen Lavendelsorten lassen sich dabei wunderbar miteinander kombinieren und so ein lang andauerndes Blütenmeer, das von Juni bis August den Garten verzaubert, schaffen.

Hier gedeiht der Lavendel optimal

Als mediterrane Pflanze ist der Lavendel ein echter Sonnenanbeter und benötigt einen sehr sonnigen Standort. Pflanzen Sie die Staude daher am besten ab März die Südseite Ihres Gartens oder Hauses. Bestens eignet sich eine Pflanzstelle, die an einer Mauer liegt, da diese nicht nur vor Wind schützt, sondern auch Wärme speichert und sie langsam wieder abgibt.

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Ein durchlässiger Boden ist wichtig, da der Lavendel keine Staunässe liebt. Ideal ist ein Hochbeet oder eine leichte Hanglage, wo überschüssiges Regenwasser gut ablaufen kann. Zudem hilft die Auflockerung des Bodens mit Sand oder Kies. Dieser sorgt gleichzeitig dafür, dass die Erde nicht zu nährstoffreich ist. Kalk liebt der Lavendel dagegen.

Rosen und Lavendel - der Klassiker

Eigentlich passen Rosen und Lavendel von ihren Ansprüche gar nicht perfekt zusammen, dennoch werden Sie als Traumpaar angepriesen. Dies ist nicht nur darauf zurückzuführen, dass gerade die violetten Lavendelsorten wunderbar mit rosafarbenen oder weisen Rosen harmonieren, sondern auch auf den natürlichen Schutz, den der Lavendel gegen Blattläuse bietet. Zudem garantieren beide Stauden verführerische Düfte, die zum Träumen einladen.

Da die beide Schönheiten zwar Sonnenanbeter sind, aber in Bezug auf die Bodenansprüche recht unterschiedlich, sollten sie nicht zu dicht gepflanzt werden. Ein Pflanzabstand von 60 bis 80 cm garantiert, dass die Rosen regelmäßig mit Dünger versorgt werden können, der Lavendel aber auf einem weniger nährstoffreichen, bestenfalls mit Sand abgemagerten Boden gedeihen kann. Da der Lavendel Trockenheit liebt, sollte er nicht zusammen mit den Rosen gegossen werden.

Gestaltungsmöglichkeiten mit Lavendel

Lavendel sollte in keinem Duftgarten fehlen, schließlich bietet er nicht nur während der Blüte ein unvergleichliches Aroma, sondern dank der Blätter im ganzen Jahr. Mit seinem schönen, graugrünen Laub und der hübschen Blüte setzt er aber auch in vielen anderen Gestaltungen einen tollen Blickfang. So bringt er mediterranes Flair in den Steingarten, die Staudenpflanzung und auf die Dachbegrünung. Darüber hinaus hat er sich auch als Topfpflanze bewährt und kann in Kübel gepflanzt Treppenaufgänge, Balkone, Vorgärten oder Hauseingänge verschönern.

Neben Rosen sind vor allem mediterrane Gewächse und Kräuter beliebte Pflanzpartner für den Lavendel. Rot, gelb oder weiß blühende Pflanzen harmonieren dabei besonders gut mit den violetten Lavendelsorten. Thymian und Salbei bieten zudem eine tolle Ergänzung für den Duft- und Aromagarten und können genauso wie der Lavendel in der Küche und Aromatherapie verwendet werden.

Lavendel richtig pflegen

In Bezug auf Wasser und Nährstoffe ist der Lavendel recht anspruchslos. Ein regelmäßiger Rückschnitt ist dagegen unerlässlich, um das Vergreisen der kleinen Sträucher zu vermeiden und einen kompakten Wuchs zu fördern. Wir zeigen Ihnen, wann und wie Sie Ihren Lavendel am besten schneiden.

1. Schnitt im Frühjahr

Um einen möglichst üppigen Austrieb zu garantieren, sollte der erste Schnitt des Lavendels schon im Frühling erfolgen. Warten Sie den letzten Frost ab und schneiden Sie vor dem ersten Austrieb bis zu zwei Drittel der unverholzten Triebe zurück. Gleichzeitig können Sie vertrocknete Teile entfernen. Schneiden Sie jedoch nicht zu tief ins alte Holz zurück, da der Lavendel dort wahrscheinlich nicht mehr austreibt.

2. Schnitt nach der Blüte

Für einen kompakten Wuchs sollten Sie die Blütenstände und Triebe direkt nach der Blüte ein weiteres Mal schneiden. Dies sollte allerdings noch im Frühherbst erfolgen, da die Pflanze so noch genügend Zeit hat, ausreichend lange Triebe zu bilden. Kürzere, nicht ausgehärtete Triebe können dagegen leicht zurückfrieren und der Lavendel kommt nicht gut durch den Winter. Ein möglichst früher Rückschnitt der alten Blüte fördert zudem die Wahrscheinlichkeit für eine zweite Blüte und verhindert, dass die Pflanze durch die Samenbildung unnötig an Kraft verliert.

Am richtigen Standort gepflanzt und regelmäßig zurückgeschnitten wird Sie der Lavendel lange begleiten und duftige Momente schenken.