Heckenpflanzen

Heckenpflanzen sind sehr beliebt in den Gärten, denn sie bieten einen perfekten Sichtschutz. Ein positvier Nebeneffekt ist, dass sie auch noch den Garten begrünen und Tieren einen Unterschlupf bieten. Unter anderem kann man sie ebenfalls als Windschutzhecke pflanzen, da scharfe Winde so reduziert werden. Darüber hinaus hält eine ausgewachsene Hecke Geräusche und Lärm weitgehend aus dem Gartenbereich ab.

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Heckenpflanzen sind perfekte Alleskönner

In den meisten Fällen werden Hecken als Sichtschutz angelegt. Sie können, je nach Höhe und gewählter Pflanzenart, eine fast undurchdringliche Barriere nach außen bilden und so das eigene Grundstück sowohl abgrenzen als auch schützen. Gerade für kleinere Kinder signalisiert die Hecke auch eine optische Grenze und sorgt so für mehr Sicherheit und Spielvergnügen im Garten. Höhere Anpflanzungen schlucken und dämpfen im überraschenden Maße Straßenlärm und Geräusche von Nachbargrundstücken.
Innerhalb der Gartengestaltung schaffen niedrigere Hecken dekorative Sitzinseln oder trennen eigene Pflanzbereiche thematisch ab. Auch als Beetbegrenzungen und zur Wegmarkierung eignen sich Niedrighecken und wirken oft weicher und organischer als Steine oder Zäune.
Je nach Witterungsbedingung können robuste, winterharte Hecken auch als Windschutz für zartere, schutzbedürftige Pflanzen dienen. Sie reduzieren scharfe Winde und halten Schneewehen genauso fern wie heran wehendes Lauf an böigen Herbsttagen. Daneben sorgen sie für ein gutes Bodenklima, indem der bepflanzte Boden belebt und locker bleibt und die Humusbildung und das Mikroklima befördert werden. Im Herbst und Winter bieten ausgewachsene Hecken Tieren vielfältigen Schutz und Unterschlupf, während blühende und Früchte tragende Heckenpflanzensorten eine kulinarische Köstlichkeit für Insekten und Vögel sind.

So finden Sie die richtige Heckenpflanze für Ihre Anforderungen

Wenn Sie Ihre Heckenpflanze auswählen, sollten Sie sich sowohl über die Aufgaben im Klaren sein, die dieser organische Raumtrenner erfüllen soll, als auch über die Bodengegebenheiten und Klimaverhältnisse. Wie schnell soll Ihre neue Hecke die gewünschte Höhe und Dichte erreichen? Wenn Sie es eilig haben, eignen sich natürlich schnell wachsende Heckenpflanzen am besten. Diese bedürfen dann aber auch entsprechender Pflege und meist eines zweimaligen, jährlichen Rückschnittes, um gleichmäßig und schön zu wachsen. Wenn es Ihnen mehr um einen pflegeleichten, anspruchslosen Anwuchs geht, der mit einem Schnitt auskommt, warten viele langsamer, gleichmäßig wachsende Sorten auf Sie.
Steht bei Ihnen der Blickschutz rund ums Jahr an erster Stelle? Dann sollten Sie sich für eine immergrüne, anspruchslose, winterharte Sorte entscheiden, die auch in den kalten Tagen ihr Blattkleid an behält und unempfindlich gegen Frost und harte Böden ist. Pflanzen sollten Sie die Hecke allerdings immer vor Winterbeginn. Beim ersten Dauerfrost sollte sie bereits gut eingewurzelt sein, damit keine Blattschäden durch die Wintersonne entstehen. Generell können aber Hecken, die im Herbst gesetzt werden, sogar schneller treiben als im Frühjahr gepflanzte.
Auch die natürliche Beschaffenheit der vorhandenen Erde und die Lichtverhältnisse spielen eine Rolle. Glücklicherweise gibt es eine ganze Reihe von Heckenpflanzen, die speziell für problematischere Böden geeignet sind. Sollten Sie sich nicht sicher hinsichtlich Auswahl und Kriterien sein, kontaktieren Sie uns gerne, damit wir behilflich sein können.