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Wie pflege ich Kartoffelrosen (Rosa rugosa)?

Die weiße Apfelrose 'Alba' in voller Blüte.
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Rosa rugosa 'Alba'
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Die weiße Apfelrose 'Alba' in voller Blüte.

Kartoffelrosen blühen den ganzen Sommer hindurch bis in den Herbst hinein. Dabei verströmen sie einen angenehmen Duft. Die Wildrosen werden im Norden auch Sylter Rosen genannt, denn sie sind vermehrt auf dem sandigen Boden der nordfriesischen Inseln anzutreffen. Beheimatet ist die robuste Pflanze in kälteren Gebieten Ostasiens wie Nordchina, Korea und Japan. Die natürlichen Standorte sind dabei in Küstennähe auf sandigem Boden. 1796 wurde dieser vielseitige Strauch wahrscheinlich in Europa eingeführt. Ab 1887 wurden neue Sorten gezüchtet, sodass Sorten mit rosa, gelben, cremefarbenen, weißen und roten Blüten entstanden, die gefüllt, halbgefüllt oder ungefüllt sein können. Winterhärte, der malerische Wuchs, die Herbstfärbung, die Verwertbarkeit der Hagebutten und der angenehme Duft haben die Kartoffelrose zu einer sehr beliebten Gartenpflanze gemacht.

Eigenschaften und Verwendung von Kartoffelrosen

Die dicken behaarten Triebe der Kartoffelrose sind graugrün, behaart und dicht mit Dornen besetzt. Die malerischen Sträucher werden etwa 1,5 m hoch und breit, wobei gute Wachstumsbedingungen auch 2 m hohe Exemplare hervorbringen. Mit dem Alter werden die Triebe überhängend und ausladend. Sie können mit einem Jahreszuwachs von bis zu 40 cm rechnen. Durch die Ausbildung von Ausläufern entstehen schnell Dickichte. Die Hauptwurzel verankert sich tief im Boden und sorgt so für einen windfesten Stand. Wenn Sie die Bildung von Ausläufern eindämmen möchten, ist eine Abtrennung der Rhizome mit einem scharfen Spaten sinnvoll.

Die gefiederten und gesägten Blätter der Kartoffelrose glänzen in einem Dunkelgrün, während sie von unten hellgrün sind. Sie erreichen eine Länge von 5 cm. Im Herbst verfärbt sich der Rosenstrauch gelb. In der Zeit von Ende Mai bis Anfang Juni beginnt die Kartoffelrose zu blühen. Dank ihrer starken Blühfreude öffnen sich die in Dolden angeordneten Blüten bis in den Oktober hinein. Die bis zu 10 cm großen Blüten locken zahlreiche Insekten an und versprühen einen blumigen Duft in Ihrem Garten. Die Blüten der auch als Apfelrose bekannten Wildrose können einfach oder gefüllt sein. Die gefüllten Sorten sind durch Züchtungsarbeit entstanden und haben einen reinen Zierwert, während die einfachen Blüten für Insekten eine wichtige Nahrungsquelle darstellen. Die im September entstehenden roten Hagebutten sind nicht nur eine Augenweide und für floristische Zwecke wertvoll, sie können außerdem für Tees, Marmeladen und Kompott verwendet werden.

Apfelrosen werden gerne als Begrenzung zu anderen Grundstücken oder für die Einfassung einer gemütlichen Terrasse bzw. Sitzecke gepflanzt. Die malerischen Alleskönner bringen das "Insel-Feeling" in Ihren Garten. Auch auf Wällen, an Böschungen oder in der Fläche gepflanzt macht die Kartoffelrose jederzeit eine gute Figur. Getrocknete Fruchtschalen und Samen der im Herbst gebildeten Hagebutten ergeben getrocknet einen wohltuenden Hagebuttentee.

Welchen Standort und Boden mögen Wildrosen?

Ob Frost, Hitze oder Trockenheit, die Apfelrose ist eine sehr robuste Pflanze. Als Inselbewohner kommt sie mühelos mit Sandeintragung, stürmischen Winden, Salzgehalten in der Luft und Sandschliff zurecht. Auch an den Boden hat die Kartoffelrose keine großen Ansprüche. Sie wächst mühelos auf sandigen und mageren Substraten. Kartoffelrosen mögen sonnige bis halbschattige Lagen.

Wie schneide ich Rosa rugosa?

Wenn Sie die Kartoffelrose etwas ausdünnen möchten, dann können Sie ältere Triebe an der Basis entfernen und so neuen Trieben Raum geben. Kranke, tote oder sich gegenseitig störende Triebe sollten ebenfalls regelmäßig eine Handbreit über dem Boden entfernt werden.

Wie dünge ich Rosa rugosa?

Kartoffelrosen benötigen keine besondere Düngung, sie sind anspruchslos und pflegeleicht.

Wie gieße ich Kartoffelrosen?

Die Kartoffelrose benötigt regelmäßig Flüssigkeit. Beim Gießen sollte nicht übertrieben werden. Gießen Sie lieber mäßig und dafür häufiger. So kann es nicht zu Staunässe kommen.

Wie überwintere ich Kartoffelrosen?

Kartoffelrosen sind ausreichend winterhart. Bei einer Kultur im Kübel sollte dieser in eine geschützte Ecke und auf eine Styroporplatte gestellt werden. Eine dicke Kokosmatte schützt den Wurzelballen vorm Durchfrieren.

Wie kann Rosa rugosa vermehrt werden?

Da Kartoffelrosen ständig unterirdische Ausläufer bilden, können diese im Frühjahr mit einem scharfen Spaten abgetrennt und verpflanzt werden. Darüber hinaus können im Sommer Stecklinge von krautigen Trieben entnommen werden, die in einem Anzuchtsubstrat kinderleicht vermehrt werden können. Hierfür nehmen Sie etwa 4 cm lange Teilstücke eines krautigen Triebes und stecken diesen - unten entlaubt - mit einem Augenpaar in das Substrat. Der Steckling sollte ein Blatt am oberirdischen Trieb haben, das teilentlaubt wird (das Blättchen am Ende wird entfernt) um die Verdunstung zu reduzieren. Für die Vermehrung durch Stecklinge nehmen Sie am besten ein Minigewächshaus mit Lüftungsmöglichkeit. Außerdem ist eine Aussaat möglich. Hier wird jedoch keine Sortenechtheit erreicht.

Schädlinge und Krankheiten

Als Wildrosen sind Kartoffelrosen sehr resistent gegenüber Krankheiten und Schädlingen.

Arten und Sorten der Wildrose

Die Sorte Rosa rugosa 'Mrs. Anthony Waterer' blüht in einem intensiven Rotton und lässt sich wunderbar mit Pfingstrosen oder anderen Stauden kombinieren. 'Rugelda' kommt in einem zarten Zitronengelb daher und sieht auch in Gruppen gepflanzt sehr magisch aus. 'Pink Grootendorst' hat pinke Blüten, die zusammen mit der weißblühenden Sorte 'Alba' hübsche Farbtupfer in Ihr Beet zaubern.

Kartoffelrose (Rosa rugosa)

17.01.2022 08:58 0 Kommentare

 

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