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Wie pflege ich Japan-Berggras (Hakonechloa macra)?

Das prächtige Blatt des goldenen Japangrases 'Aureola'.
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Hakonechloa macra 'Aureola'
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Das prächtige Blatt des goldenen Japangrases 'Aureola'.

Das Japan-Berggras gehört botanisch in die Familie der Süßgräser (Poaceae). Nasse Felshänge in den Bergen der japanischen Hauptinsel Honshu sind die natürliche Heimat des Japan-Berggrases. Auch das japanische Hakone Gebirge beheimatet das hübsche Ziergras.

Eigenschaften und Verwendung von Japangras

Das Japan-Berggras bildet dichte Horste, die sich durch unterirdische Ausläufer ausbreiten. Es erreicht Höhen von bis zu 90 cm und wächst eher langsam in die Breite. Genauso wie Stauden, so ist auch das Japan-Berggras ausdauernd und krautig.

Die zierlichen Blätter des Japan-Berggrases haben eine schmale lanzettliche Form und werden etwa 20 cm lang. Im Herbst verfärbt sich das Laub zunächst gelb und im Anschluss im Spätherbst bronzefarben. Die feinen Ähren des Japan-Berggrases erscheinen von Juli bis August. Sie werden bis zu 2 cm lang und wiegen sich seichte im Wind. Die einzelnen Ähren stehen in grün-braunen Rispen zusammen.

Möchten Sie das Japan-Berggras als Bodendecker verwenden, dann sollten Sie die Gräser in Gruppen pflanzen und dichte Abstände wählen, denn das Ziergras wächst langsam, sodass sich die Lücken nur langsam schließen. Wenn Sie das Ziergras mit anderen Pflanzen - wie Stauden und Zwergsträucher - zusammen pflanzen, dann wird ein Pflanzabstand von 50 cm empfohlen. Das Japan-Berggras kann wunderbar als Weg- oder Beeteinfassung verwendet werden. Seine überhängenden Triebe wirken sehr malerisch, sodass eine Kombination mit Stauden sinnvoll ist.

Vor allem Blattschmuckstauden machen zusammen mit Japan-Berggras Eindruck. Zu den Blattschmuckstauden gehören die Funkie (Hosta), der Frauenmantel (Alchemilla mollis), das Kaukasusvergissmeinnicht (Brunnera) und die Purpurglöckchen (Heuchera) in Sorten. Ebenso wie das Purpurglöckchen, hat auch die Glanzmispel (Photinia) rotes Laub. Dieses ergibt - zusammen mit dem Japan-Berggras gepflanzt - einen schönen Anblick. Darüber hinaus eignet sich das Japan-Berggras zum Unterpflanzen von Gehölzen.

Welchen Standort und Boden mögen Japangräser?

Genauso wie in den Gegenden in Japan, in denen das Japan-Berggras seine Heimat hat, mag das zierliche Gras einen kühlen und eher schattigen Standort. Je wärmer der Standort gewählt wird, umso mehr ist ein frischer Boden und ein schattiger Pflanzplatz wichtig. Ist der Pflanzplatz eher kühl, dann wird auch die volle Sonne vertragen.

Japan-Berggräser mögen humose und nährstoffreiche Böden. Kalk wird weniger gut vertragen. Arbeiten Sie verdichtete Böden tiefgründig durch, wenn Sie dort das Japan-Berggras pflanzen möchten. Verbessern Sie einen eher lehmigen Boden mit Sand und Humus, damit sich das Japan-Berggras auch wohl fühlt.

Idealer Pflanzzeitpunkt ist das Frühjahr, denn dann hat das Ziergras ausreichend Zeit sich bis zum Winter einzuwurzeln. Heben Sie ein Pflanzloch aus, das die doppelte Größe des Wurzelballens hat. Handelt es sich bei dem ausgewählten Pflanzplatz um einen eher verdichteten Boden, dann sollte dieser tiefgründig aufgelockert werden. Sand und Humus verbessern - in das Erdreich eingearbeitet - den Boden nachhaltig. Durch den Sand bleibt der Boden locker und das Wasser fließt gut ab und staut sich nicht. Der Humus regt das Bodenleben an und hilft bei der Nährstoffzufuhr.

Wie schneide ich Hakonechloa?

Das Japan-Berggras ist pflegeleicht und erfordert auch keine großen Schnittmaßnahmen. Um die Winterhärte nicht zu beeinträchtigen, wird grundsätzlich erst im Frühjahr geschnitten, dann jedoch werden alle Halme bodennah entfernt.

Wie dünge ich das Berggras?

Geben Sie dem Gras im Frühjahr eine Handvoll reifen Kompost.

Wie gieße ich Hakonechloa?

Nachdem das Japangras einmal angewachsen ist, muss es nicht oft gegossen werden. Steht es an einem trockenen, sonnigen Platz, ist das regelmäßige Gießen allerdings unerlässlich.

Wie überwintere ich das Berggras?

In der kalten Jahreszeit sollte das Gras mit einer dicken Schicht Laub und Reisig vor Kälte geschützt werden. Sie können das Ziergras auch zusammenbinden, auf diese Weise dringt weniger Feuchtigkeit in den Blatt-Horst ein. Das Japan-Berggras kann auch im Kübel kultiviert werden, muss dann aber im Winter geschützt werden. Dies kann durch Jute geschehen. Stellen Sie den Kübel auf ein Holzbrett oder eine Styroporplatte.

Wie kann Hakonechloa macra vermehrt werden?

Das Japan-Berggras vermehrt sich durch Selbstaussaat von selbst weiter. Ansonsten können Sie die Staude teilen. Das flach wurzelnde Japan-Berggras sollte nur im Frühjahr geteilt werden, wenn der Boden bereits etwas aufgewärmt ist. Auch das Verpflanzen sollte eher sogar im späten Frühjahr geschehen. Für beides muss das Ziergras aus der Erde geholt werden. Die Teilung erfolgt mit einem scharfen Spaten oder Messer. Verpflanzen Sie die Einzelteile sofort wieder, damit die Wurzeln nicht austrocknen.

Schädlinge und Krankheiten

Als sehr robuste Staude, bleibt das Japan-Berggras überwiegend von Schädlingen und Krankheiten verschont.

Arten und Sorten des Japangrases

Neben der klassischen Wildart von Hakonechloa macra gibt es auch buntlaubige Sorten, die Abwechslung in jedes Beet bringen. So zum Beispiel die Sorte 'Aureola'. Sie wartet mit Blättern auf, die gelb gestreift sind. 'All Gold' hat gelbes Laub und begeistert mit der intensiven Blattfarbe. Mit weiß-grün gestreiftem Laub wartet die Sorte 'Albostriata' auf.

 

Japan-Silberbandgras 'Albostriata'

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Japan-Berggras (Hakonechloa macra)

24.01.2022 09:42 0 Kommentare

 

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