Pflanzanleitung: Heckenpflanzen

 
Heckenpflanzen sind in unseren Gärten die perfekten Alleskönner. Je nach Höhe und gewählter Pflanzart dienen sie sowohl als Sichtschutz als auch als Lärmschutz vor angrenzenden Nachbarsgrundstücken und Straßen. Innerhalb der Gartengestaltung werden niedrige Hecken oft zur Trennung von Bereichen verwendet und schaffen dekorative Sitzinseln. Auch für Wegmarkierungen oder Beetbegrenzungen eignen sich die Niedrighecken gut. Im Herbst und Winter bieten ausgewachsene Hecken Tieren vielfältigen Schutz und Unterschlupf, während blühende und Früchte tragende Heckenpflanzensorten eine kulinarische Köstlichkeit für Insekten und Vögel sind. Unterschieden werden streng geschnittene Hecken und frei wachsende Hecken. Streng geschnittene Hecken wachsen säulenförmig oder werden durch einen regelmäßigen Schnitt schmal gehalten, während frei wachsende Hecken ökologisch wertvoll sind. Das fruchttragende Gehölz lockt Vögel und andere heimische Insekten an und dient als Nahrungsquelle und Schutz.
1. Bodenvorbereitung
Containerpflanzen können, außer im Winter, trotz Blüte und Früchte das ganze Jahr über gepflanzt werden. Für Hecken mit einer Höhe von bis zu 1 m werden 3 bis 4 Pflanzen je laufenden Meter benötigt, bei einer Hecke von bis zu 1,5 m 2 bis 3 Pflanzen. Heckenpflanzen sind, was den Boden angeht eher anspruchslos. Gelockert sollte er sein. Zuerst muss eine Pflanzgrube aus der Kulturschicht ausgehoben werden. Der darunterliegende Rohboden muss gelockert werden. Die Pflanzgrube sollte ca. doppelt so groß sein, wie der Ballen. Die ausgehobene Erde kann ans andere Ende der geplanten Hecke gegeben werden.
2. Pflanzen:
Anschließend wird die erste Pflanze, nicht zu tief, ins Pflanzloch gesetzt. Dann wird das Pflanzloch der 2. Pflanze ausgehoben. Die ausgehobene Erde wird um den Ballen der ersten Pflanze gegeben. Vorgang bis zum Ende der Hecke durchführen. Die Grube auffüllen und die Wurzeln gut in die Erde betten. Keinen Dünger an die Wurzeln geben.
3. Angießen:
Nach dem Einbetten in die Erde müssen die Pflanzen gut gewässert werden. Nehmen Sie die Pflanzung in den Wintermonaten vor müssen Sie darauf achten, dass die Pflanze ausreichend gewässert wird.
Nach dem Wässern 1 bis 2 l gut verrotteten Mist oder 2 bis 3 l reifen Kompost pro Quadratmeter auf die Erde aufbringen. Falls die Pflanzen eine Stütze benötigen, können diese mit etwas Draht festgebunden werden.