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Wie pflege ich Lebensbäume (Thuja)?

Ein kleiner Einblick in die schönen Schuppenblätter der Thuja occidentalis 'Golden Smaragd'.
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Thuja occidentalis 'Golden Smaragd®'
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Ein kleiner Einblick in die schönen Schuppenblätter der Thuja occidentalis 'Golden Smaragd'.

Die Gattung Thuja hat weltweit nur 6 Arten. Diese haben ihre natürlichen Vorkommen in Nordamerika und in Ostasien in borealen Nadelwäldern und erstrecken sich teilweise bis zum nördlichen Polarkreis. Der Thuja gehört botanisch zu den Zypressengewächsen (Cupressaceae).

Eigenschaften und Verwendung von Lebensbäumen

Die Schuppenblätter des Lebensbaumes liegen eng an den Zweigen an. Lässt man den Thuja-Baum frei wachsen, erreicht er Höhen von 20 m. Lebensbäume können um die 180 Jahre alt werden, der Stammumfang kann dabei 2 m betragen. Der Riesen-Lebensbaum (Thuja plicata) erreicht Höhen von über 60 m. Lebensbäume sind dicht verzweigt und entwickeln eine kegelförmige Krone, während die einzelnen Äste bogenförmig aufsteigen.

Der Riesen-Lebensbaum (Thuja plicata) eignet sich für eine Einzelstellung oder als Heckenpflanze. Weiterhin ist er in Nordamerika als Forstbaum von Bedeutung. Das Holz ist rot, weich und leicht, es duftet sehr aromatisch. Thuja-Hecken sind sehr beliebt, da sie das ganze Jahr über einen verlässlichen Wind- und Sichtschutz liefern. Gerne wird die Sorte Thuja occidentalis 'Smaragd' für eine Heckenpflanzung genommen, da sie nicht so starkwüchsig ist wie die Wildart. Wenn Sie einen Stein- oder Heidegarten haben, dann eignen sich kleinwüchsige Sorten des Lebensbaumes wie die Sorten Thuja occidentalis 'Teddy', der Lebensbaum 'Mecki' und der Zwergige Kugel-Lebensbaum 'Danica' für eine Pflanzung. Klein bleibende Sorten können auch im Kübel kultiviert werden. Da die Echte Zypresse (Cupressus sempervirens) bei uns nicht winterhart ist, wird gerne auf einzelne säulenförmige Lebensbäume zurückgegriffen. Ob kugelig geschnitten oder als Kegel, Lebensbäume eignen sich gut als Formgehölze.

Welchen Standort und Boden mögen Thuja?

Lebensbäume mögen Standorte in voller Sonne, lichter Schatten wird auch toleriert. Gleichzeitig ist es gut, wenn der Pflanzplatz vor Wind und direkter Mittagssonne geschützt ist, um Blattbrand vorzubeugen. Achten Sie darauf, dass an dem Pflanzplatz keine Staunässe entsteht. Um das Erdreich vor dem Austrocknen zu schützen, kann eine Mulchschicht aufgetragen werden.

Achten Sie bei Lebensbäumen darauf, dass der Boden gleichmäßig feucht ist, und nicht austrocknet. Am liebsten haben Lebensbäume kalkhaltige, sandige Lehmböden. Liegt jedoch eine gute Humusversorgung vor, wachsen sie auch auf leicht sauren Sandböden. Versorgen Sie den Boden rund um Ihren Lebensbaum mit ausreichend Humus, um die Fruchtbarkeit des Bodens zu verbessern.

Wie schneide ich Thuja?

Wer seinen Lebensbaum schneiden möchte, sollte dabei vorsichtig vorgehen. Als Solitär sollte man die Pflanze ohne Schnitt belassen. Hat man jedoch eine Hecke sind regelmäßige Schneidemaßnahmen wichtig. Thuja-Hecken sollten zweimal im Jahr geschnitten werden, ein erstes Mal Ende Juni und ein zweites Mal Ende August. Sie sollten auf keinen Fall in das alte Holz oder bis zu unbelaubten Trieben schneiden, da der Lebensbaum dort nicht wieder austreibt und kahl bleibt.

HINWEIS: Schneiden Sie auf keinen Fall in das alte Holz oder in Bereiche ohne Laub! Lebensbäume bleiben in der Regel an dieser Stelle kahl, und treiben nicht mehr nach. .

Wie dünge ich Lebensbäume?

Zwischen dem Frühjahr und dem Spätsommer kann gedüngt werden. Thuja mögen Kompost und Gesteinsmehl äußerst gerne. Der Kompost enthält viele Nährstoffe und das Gesteinsmehl gibt die nötige Ladung Kalk und Spurenelemente. Das Frühjahr ist die wichtigste Zeit zu Düngen. Sollten Sie sich für einen Langzeitdünger entscheiden, dann sollte die Düngung im März/April erfolgen. Im Frühjahr darf stickstoffbetont gedüngt werden, um das Wachstum anzuregen. Ein wichtiges Element ist das Magnesium. Es regt die Photosynthese an. Ab Ende August sollte keine weitere Düngung erfolgen, da die Pflanze sich dann auf den Winter vorbereitet. Aus diesem Grund sollte die letzte Düngung im August kaliumbetont sein, denn Kalium hilft der Pflanze auszuhärten und es kommt zu weniger Frostschäden. Sehr zu empfehlen ist ein Koniferendünger. Dieser enthält Stickstoff, Kalium, Phosphat, Kalk, Magnesium, Eisen, und wichtige Spurenelemente wie Kupfer, Mangan, Molybdän und Zink. Sollte der pH-Wert unter 6 liegen, dann ist der Boden zu sauer und es muss gekalkt werden.

Wie gieße ich Lebensbäume?

Lebensbäume sind recht anspruchslos, sollten aber in den ersten Jahren nach der Pflanzung immer genügend Feuchtigkeit bekommen. Dies ist umso wichtiger, wenn Sie bereits recht große Lebensbäume pflanzen. Beste Pflanzzeit ist das Frühjahr, so haben die Pflanzen ausreichend Zeit sich bis zum Winter einzuwurzeln. Es ist sehr wichtig, dass der frisch gepflanzte Lebensbaum nach der Pflanzung über mehrere Wochen gut gegossen wird. Andernfalls besteht die Gefahr, dass er vertrocknet und eingeht.

Wie überwintere ich Lebensbäume?

Vor den ersten Frösten sollte der Lebensbaum nochmal ordentlich gegossen werden. Schützen Sie die Wurzelscheibe mit Reisig, Laub und Rindenmulch. Bei jungen Pflanzen kann zusätzlich ein Vlies als Schutz dienen. Wenn Sie einen Lebensbaum im Kübel haben, sollten Sie an frostfreien Tagen nach Bedarf gießen. Zudem sollte das Gefäß frostfest sein, und weder aus Kunststoff, noch aus Keramik bestehen, denn diese können bei Dauerfrost kaputt gehen. Stellen Sie den Kübel auf eine Holz- oder Styroporplatte. und umwickeln Sie ihn mit einem Vlies oder Kokosmatten. Die Erde sollte mit Stroh oder Laub abgedeckt werden.

HINWEIS: Sollten sich die Nadeln im Herbst leicht bräunlich verfärben, dann sind dies Gerbstoffe, die die Pflanze vor dem Frost schützen. Andere Gründe für eine Verfärbung der Nadeln können eine geringe Nährstoffverfügbarkeit, eine Überdüngung, Streusalz-Eintrag, Wassermangel, Sonnenbrand oder ein hoher Mangangehalt im Boden sein.

Wie kann Thuja vermehrt werden?

Bei Wildarten des Lebensbaumes kann im Herbst eine Aussaat vorgenommen werden. Thuja-Samen benötigen einen Kältereiz, damit sie keimen. Eine sehr verlässliche Methode ist die Vermehrung durch Stecklinge. Diese Vermehrungsart garantiert die Sortenechtheit. Hierfür nimmt man im Frühjahr 1- 2-jährige Seitentriebe und reißt sogenannte Risslinge vom Haupttrieb ab. Der überschüssige Rindenstreifen wird - mit einem scharfen Messer - eingekürzt. Danach werden etwa 2 Finger breit die Nadeln entfernt und der Steckling wird in eine Anzuchtplatte mit nährstoffarmer Erde gesteckt. Ein Steckling ist ungefähr 5 cm lang. Nun muss für gespannte Luft (Luftfeuchtigkeit von 99%) gesorgt werden, indem man eine transparente Folie (Vermehrungsfolie) über die Anzuchtplatten spannt. Die Bodentemperatur im Gewächshaus sollte um die 20°C sein, damit die Stecklinge nach ungefähr 8 Wochen Wurzeln bilden. Regelmäßiges Lüften ist wichtig, um Pilzinfektionen entgegenzuwirken. Sind die Stecklinge bewurzelt, können Sie im folgenden Frühjahr nach draußen gepflanzt werden.

Schädlinge und Krankheiten

Lebensbäume können an einem ungünstigen Standort Pilzinfektionen bekommen. Steht Ihr Lebensbaum zu nass, kann ein Wurzelsterben eintreten. In der Stadt an Gehwegen kann es im Winter durch Streusalzeintrag zu Problemen kommen. Darüber hinaus können Thuja-Miniermotten sowie Baum- und Schildläuse dem Lebensbaum das Leben schwer machen. Je nach Schädlingsgruppe gibt es Insektizide im Fachhandel.

 

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Lebensbaum (Thuja)

03.12.2020 13:54 0 Kommentare

 

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