zu Klampen OHG 27.01.2023, 12:12 / Pflanzenthemen 0 Kommentare

Wie pflege ich Lupinen (Lupinus polyphyllus)?

Die Lupine 'Kastellan' in voller Blüte.
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Lupinus polyphyllus 'Kastellan'
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Die Lupine 'Kastellan' in voller Blüte.

Botanisch gehört die Lupine zu den Schmetterlingsblütlern (Fabaceae). Die etwa 200 Arten der Gattung Lupine sind in Nordamerika beheimatet. Seit dem 19. Jahrhundert ist die üppige Staude auch in Deutschland wild anzutreffen. Die bei uns am häufigsten vorkommende Züchtung ist die Stauden-Lupine (Lupinus polyphyllus). Die Stauden-Lupine zeichnet sich durch eine lange Blütezeit - von Ende Mai bis in den August hinein - und durch einen sehr üppigen Wuchs aus.

Eigenschaften und Verwendung von Lupinen

Mit einer Höhe von bis zu 120 cm eignet sich die Staude sehr gut als Mittelpunkt in einem Staudenbeet. Die Blüten stehen Wie Kerzen über dem Laub und werden bis zu 50 cm hoch. Beim Blütenstand handelt es sich um Ähren, an denen dicht an dicht die einzelnen Schmetterlingsblüten sitzen. Die Blütenfarben reichen - je nach Sorte - von Weiß, Gelb, Rosa, Rot bis Violett. Die aparten Blüten öffnen sich im Zeitraum von Ende Mai bis Anfang August.

Die saftig grünen Blätter sind handförmig gefiedert und bestehen aus etwa 14 Einzelblättern, die eine lanzettliche Form aufweisen. Die nach der Blüte entstehenden Hülsenfrüchte werden bis zu 6 cm lang. Sie enthalten braune Samen.

Welchen Standort und Boden mögen Lupinen?

Um sich optimal entfalten zu können sollten Lupinen in die volle Sonne gepflanzt werden.

Die Stauden-Lupine mag leichte und durchlässige Böden, die kalkarm sind. Der Boden sollte nicht zu viele Nährstoffe enthalten und humusreich sein. Enthält der Boden zu viel Kalk, dann verfärben sich die Blätter gelb. Zu schwere Böden sollten durch das Einarbeiten von Sand und Humus verbessert werden.

Wie pflanze ich Lupinus polyphyllus?

Für die mehrjährige Stauden-Lupine empfiehlt sich eine Frühjahrspflanzung. So hat die Staude das ganze Jahr Zeit sich einzuwurzeln und gut anzuwachsen. Einjährige Lupinen kann man im Mai direkt ins Beet sähen. Bei einer Lupine im Topf sollten Sie sich für eine eher niedrig bleibende Sorte entscheiden, damit die Pflanze bei Wind nicht umknickt. Auch eine Lupine im Beet kann durch einen Staudenring vor dem Umkippen geschützt werden. Lockern Sie die Pflanzstelle tiefgründig auf, und verbessern Sie schwere Böden durch das Einarbeiten von Sand und Humus. Nun wird ein Pflanzloch ausgehoben, das die doppelte Größe des Wurzelballens hat. Tränken Sie den Wurzelballen vor der Pflanzung in einem Wassereimer und setzen Sie ihn dann so in das Pflanzloch, dass die Basis der Triebe mit dem Erdniveau abschließt. Füllen Sie nun rund um den Ballen mit Erdreich an und wässern Sie nach dem Andrücken reichhaltig.

Wie dünge ich Lupinus polyphyllus?

Stauden-Lupinen brauchen nicht allzu viele Nährstoffe. Gerade Stickstoff sorgt sogar eher dafür, dass die Staude weiche Triebe entwickelt und mastig wird. Sind die Triebe zu weich, dann können Krankheiten und Schädlinge der Staude schnell das Leben schwer machen. Ab und an kann Knochenmehl in den Boden eingearbeitet werden.

Wie pflege ich Lupinen?

Etwa alle 3 Jahre ist eine Teilung notwendig, damit sich die Staude gut verjüngen kann. Graben Sie hierfür den Wurzelstock aus und teilen Sie ihn mit einem Spaten oder einem scharfen Messer. Die einzelnen Teilstücke werden sofort wieder verpflanzt. Achten Sie darauf, dass die Teilstücke ausreichend Wurzelmasse haben, damit sie gut wieder anwachsen können.

Wie überwintere ich Lupinen?

Lupinen sind in der Regel sehr winterhart. Ein Schutz wird nicht benötigt.

Wie kann Lupinus polyphyllus vermehrt werden?

Im Zeitraum von April bis Juli können Sie die Lupine durch Aussaat vermehren. Ein Anrauen der Samen und anschließendes Einweichen in Wasser für 24 Stunden hilft einer erfolgreichen Aussaat auf die Sprünge. Auch die vegetative Vermehrung durch Stecklinge ist möglich. Schneiden Sie zum Ende des Frühjahrs Stecklinge von Mutterpflanzen. Ein Steckling ist etwa 10 cm lang und wird an der Basis einer Mutterpflanze abgeschnitten. Unten wird der Steckling entlaubt und in ein lockeres Anzuchtsubstrat gesteckt, das zuvor mit Blähton verbessert wurde. Der Blähton verhindert, dass die Stecklinge faulen und zu nass werden. Die Stecklinge sollten an einen sonnigen Platz gestellt und regelmäßig befeuchtet werden. Nach etwa 6 Wochen sind die Stecklinge verwurzelt und können in Töpfe gesetzt werden. Im folgenden Frühjahr ist eine Pflanzung in ein Beet möglich. Eine Mutterpflanze kann im Frühjahr ausgegraben und mit einem scharfen Messer oder Spaten geteilt werden. Das sofortige Verpflanzen der einzelnen Teilstücke sowie das Angießen ist sehr wichtig.

Schädlinge und Krankheiten

An der Stauden-Lupine kann die Lupinenblattlaus auftreten. Sollten Sie einen Befall bemerken, dann ist es ratsam direkt ein Insektizid einzusetzen, da das einfache Besprühen der Pflanze mit einem Wasserstrahl oder Seifenlauge in der Regel nicht mehr ausreicht. Auch die Anthraknose - ein pilzlicher Erreger - kann die Staude merklich schwächen. Man erkennt sie an dunklen Flecken an Stängel und Blatt. Zudem können die Triebe rissig werden. Stark befallene Pflanzen sollten aus dem Beet entfernt, und im Hausmüll entsorgt werden. Sollte Echter Mehltau - ein Schönwetterpilz - auftreten, dann können Sie die Lupine mit einer Lösung aus unbehandelter Milch und Wasser im Mischverhältnis 1:10 besprühen. Die Milchsäurebakterien der unbehandelten Milch sorgen dafür, dass die Pilzsporen abgetötet werden. Sollte der Neuaustrieb von Schnecken befallen werden, dann hilft eine Schneckensperre aus Metall.

Arten und Sorten der Lupine

Die am häufigsten erhältliche Lupine ist die Stauden-Lupine (Lupinus polyphyllus). Die Sorte 'Kronleuchter' bildet gelbe Blütenähren. 'Edelknabe' blüht in karminrot. 'Schlossfrau' bildet weiß-rosa Blütenstände. Die Sorte 'Kastellan' bildet blau-weiße Blüten.

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