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Wie pflege ich die Amerikanische Pfeifenwinde (Aristolochia macrophylla)?

Das Blattwerk der Pfeifenwinde.
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Aristolochia macrophylla
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Das Blattwerk der Pfeifenwinde.

Die aparte Kletterpflanze ist in den Bergwäldern der östlichen und mittleren USA zu Hause. Die Amerikanische Pfeifenwinde gehört in die botanische Familie der Osterluzeigewächse (Aristolochiaceae). Sie ist mit der Pfeifenblume (Aristolochia clematitis) verwandt.

Eigenschaften und Verwendung der Amerikanischen Pfeifenwinde

Die Amerikanische Pfeifenwinde bildet saftig grüne herzförmige Blätter. Wächst Sie in den ersten Standjahren eher langsam, so ist sie ab dann sehr starkwüchsig und schafft bis zu 2 m in einer Vegetationsperiode. Insgesamt wird die Amerikanische Pfeifenwinde bis zu 10 m hoch. In der Breite erreicht die Kletterpflanze bis zu 6 m und bildet dichte Bestände. Während junge Triebe eine dunkelgrüne Färbung haben, so sind ältere graubraun. Die Amerikanische Pfeifenwinde benötigt zum Schlingen eine Kletterhilfe.

Ein Blatt der Amerikanischen Pfeifenwinde kann bis zu 30 cm lang werden. Die herzförmigen Blätter haben eine matte Oberfläche und sind in einem saftigen Grün gefärbt. Das Laub verfärbt sich im Herbst gelb und fällt relativ spät vom Trieb. Die pfeifenartig geformten Röhrenblüten ziehen durch einen starken Geruch die Insekten in den Monaten von Juni bis August an. Sie sind eher unscheinbar. Die Blütenröhre ist in einem grünlichen Gelb gefärbt, während der Blütensaum rot-braun ist. Eine Blüte wird etwa 8 cm lang und 2,5 cm breit. Die 6-lappigen Kapselfrüchte erscheinen im Herbst. Sie werden etwa 8 cm lang und 5 cm breit. Sie sind zunächst grün und werden dann tiefbraun.

Welchen Standort und Boden mag die Pfeifenwinde?

Die Amerikanische Pfeifenwinde benötigt in jedem Fall eine Kletterhilfe, denn sie bildet keine Haftwurzeln oder Ähnliches. In Frage kommen Pergolen, Pavillons und andere Klettermöglichkeiten. Der Standort der Aristolochia sollte halbschattig bis schattig sein. Auch ein Platz in der Sonne ist möglich, allerdings sollte dann der Boden immer ausreichend feucht gehalten werden. Der Boden, in den Sie die Amerikanische Pfeifenwinde pflanzen können kann in einem pH-Bereich von schwach sauer bis alkalisch liegen. Die Kletterpflanze mag lehmige und nährstoffreiche Substrate. Achten Sie darauf, dass der Boden ausreichend feucht ist.

Am besten pflanzen Sie die Amerikanische Pfeifenwinde im Frühjahr, dann hat die Kletterpflanze genügend Zeit, um sich einzuwurzeln. Da die Kletterpflanze in den ersten Jahren nur langsam wächst, ist eine stabile Kletterhilfe wichtig, um die zunächst zarten Triebe zu stützen. Nach etwa 3 Jahren nach der Pflanzung macht die Pflanze dann einen Schub und wächst bis zu 2 m im Jahr.

Wie schneide ich Aristolochia macrophylla?

Die Spitzen der Kletterpflanze können regelmäßig während der Wachstumszeit eingekürzt werden, auf diese Weise verzweigen sich die Triebe besser.

Wie dünge ich die Pfeifenwinde?

Einmal im Jahr - am besten im Frühjahr - benötigt die Amerikanische Pfeifenwinde für ein gesundes Wachstum Gaben von reifem Kompost.

Wie gieße ich Aristolochia macrophylla?

Die Amerikanische Pfeifenwinde bevorzugt feuchte Substrate, weshalb sie vor allem im Sommer regelmäßig gegossen werden muss.

Wie überwintere ich Amerikanische Pfeifenwinden?

Die Kletterpflanze gilt als winterhart und benötigt daher keinen Schutz vor der Kälte. Wenn Sie Ihre Pfeifenwinde im Kübel kultivieren, sollten Sie das Pflanzgefäß vor Frost schützen. In dem Sie den Kübel auf eine Holz- oder Styroporplatte stellen und ihn mit Jute, Luftpolsterfolie oder Kokosfasern umwickeln. Stellen Sie ihn dann in eine geschützte Ecke.

Wie kann Aristolochia macrophylla vermehrt werden?

Aristolochia macrophylla lässt sich zuverlässig durch Ableger und Stecklinge vermehren. Stecklinge werden in den Monaten von Mai bis September von gesunden Mutterpflanzen geschnitten. Schneiden Sie 1-jährige Triebe von Mutterpflanzen. Die Stecklinge sind etwa 6 cm lang und werden unten entlaubt. Diese Vermehrungsmethode sollte unter Glas erfolgen, dabei ist regelmäßiges Lüften und Befeuchten wichtig. Nach ein paar Wochen sollten sich die ersten Wurzeln gebildet haben.

Die Vermehrung durch Ableger ist ebenfalls sehr erfolgversprechend. Hierfür reicht es bei einer Freilandpflanze einen 1-jährigen Trieb wellenartig über dem Erdreich abzulegen und an den Teilen, die mit der Erde in Berührung kommen, eine Metallklammer in das Erdreich zu stecken. Nach einer Gartensaison sollten sich an dieser Stelle auf jeden Fall Wurzeln gebildet haben und die Ableger können in Teilstücke zertrennt werden. Die Teilstücke können nun mit den gebildeten Wurzeln verpflanzt werden.

Eine Aussaat ist bei der Amerikanischen Pfeifenwinde nicht zu empfehlen, da die Samen nach der Ernte erstmal für einige Wochen stratifiziert - keimfähig gemacht - werden müssen. Dies geschieht in der Regel in einem Substratgemisch aus Sand und Torf.

Schädlinge und Krankheiten

Die Amerikanische Pfeifenwinde kann während der Vegetationsphase von Spinnmilben befallen werden. Bei niedrigem Luftdruckist die Wahrscheinlichkeit für einen Befall wahrscheinlicher. Ein harter Wasserstrahl kann die Schädlinge aber in der Regel entfernen. Gelingt dies nicht, so sollten befallene Blätter und Triebe abgeschnitten werden. Außerdem kann das Aristolochia-Mosaik - eine Pilzkrankheit - auftreten. In diesem Fall vergilben die Blätter und bilden ein deutlich sichtbares Mosaik. Auch hier sollten die befallenen Partien entfernt werden. Entsorgen Sie die befallenen Triebe im Hausmüll und nicht auf Ihrem Kompost, damit die Pilzinfektion sich nicht auf Ihrem Kompost weiter ausbreitet.

Arten und Sorten der Pfeifenwinde

Die Amerikanische Pfeifenwinde hat 2 sehr ähnlich aussehende Verwandte, Aristolochia tomentosa und Aristolochia manshuriensis. Sie sind im Laub sehr ähnlich zu Aristolochia macrophylla. Dabei hat Aristolochia manshuriensis sehr hübsche große Blüten, - wesentlich größer als bei Aristolochia macrophylla - die gesprenkelt in einem roten Violett anmuten.

Amerikanische Pfeifenwinde (Aristolochia macrophylla)

26.01.2022 13:14 0 Kommentare

 

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