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Wie pflege ich Kriechspindel (Euonymus fortunei)?

Die farbenfrohen Blätter der Kriechspindel 'Emerald'n Gold'.
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Euonymus fortunei 'Emerald'n Gold'
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Die farbenfrohen Blätter der Kriechspindel 'Emerald'n Gold'.

Die Kriechspindel ist Mitglied in der botanischen Familie der Spindelbaumgewächse (Celastraceae). Ihre ursprüngliche Heimat ist das mittlere und westliche China. Kriechspindeln sind auch in Mitteleuropa zu finden. Durch ihre Langlebigkeit und Winterhärte sind sie sehr beliebt im heimischen Garten geworden.

Eigenschaften und Verwendung von Kriechspindel

Wie der Name schon sagt, wachsen Kriechspindeln kriechend - sei es entlang von Fassaden durch Ihre Haftwurzeln oder bodendeckend im Beet. Das dichte Laub bildet blickdichte Kissen, die - je nach Sorte - die Blicke auf sich ziehen.

Die Blattform ist eiförmig bis elliptisch und der Blattrand ist - je nach Sorte - feiner oder gröber gesägt. Die unscheinbaren Blüten sind grünlich-weiß und stehen in dichten Zymen zusammen. Die einzelnen Blüten haben 4 weiße Blütenblätter und eine grüne Mitte. Zu sehen sind die kleinen Blüten von Juni bis Juli. Die kugeligen Kapselfrüchte der Kriechspindel sind in einem weißlichen Grün bis weißlich-rot gefärbt. Die weißen Samen sind von einem orangenen Samenmantel umgeben. Je nach Sorte werden mehr oder weniger Früchte gebildet.

Ob als Bodendecker oder Kletterpflanze, die Kriechspindel kann beides. An eine Mauer gepflanzt kann sie mit ihren Haftwurzeln an ihr entlangklettern, während sie als Bodendecker - nimmt man eine Sorte mit panaschierten Blättern - schattige Ecken im Garten erhellt. Die dichte Belaubung der Kriechspindel setzt auch in schwierigen Ecken Akzente im Garten und begrünt diese reichhaltig. Nicht nur der Fruchtschmuck, sondern auch das dekorative Laub lassen den Bodendecker jede schattige Lage im Garten verschönern. Zudem ist die Kriechspindel auch als Grabbepflanzung sehr gefragt. Man kann sie außerdem sehr gut für die Einfassung von Beeten und Wegen verwenden. Ob in Form geschnitten oder natürlich wachsend, Kriechspindeln bilden ein reichhaltiges Blätterkleid.

Welchen Standort und Boden mag Kriechspindel?

Kriechspindeln entwickeln sich im Schatten oder Halbschatten am besten. In sonnigen Lagen gedeiht der Zwergstrauch nicht so gut. In einem pH-Spektrum von schwach sauer bis schwach alkalisch toleriert die Kriechspindel unterschiedlichste Böden. Wichtig ist die Durchlässigkeit des Erdreichs. Ein humus- und nährstoffreicher Boden gibt die nötigen Wachstumsimpulse.

Wie schneide ich Euonymus fortunei?

Kriechspindeln sind sehr schnittverträglich. Auch wenn der optimale Schneidezeitraum das Frühjahr vor dem Neuaustrieb ist, nimmt die Kriechspindel einen Rückschnitt zu einem anderen Zeitpunkt im Jahr nicht übel. Sehr wichtig ist eine scharfe und saubere Gartenschere, denn durch Quetschungen an der Schnittstelle können Krankheitserreger wie Bakterien und Pilze direkt in die Pflanze eindringen und diese schädigen. Entfernen Sie tote und kranke Triebe sowie sich gegenseitig störende Triebe. Wenn Sie die Kriechspindel zweimal im Jahr schneiden, sorgen Sie für einen dichteren Wuchs.

Wie pflanze und dünge ich Euonymus fortunei?

Kriechspindeln sollten in einen tiefgründig aufgelockerten Boden gepflanzt werden. Heben Sie ein Loch aus, das doppelt so groß wie der Topfballen ist und setzen Sie die Pflanze hinein. Anschließend muss ausreichend gewässert werden. Decken Sie die Pflanzstelle mit einer Schicht aus Mulch oder Grasschnitt ab, auf diese Weise wird der Boden gleichmäßig feucht gehalten und die Pflanze wurzelt schneller in das Erdreich ein. Sollte der Topfballen der Kriechspindel vor dem Pflanzen trocken sein, dann ist das Tauchen in einen Wassereimer sinnvoll. Die empfohlene Pflanzzeit sind der Herbst und das Frühjahr. Schauen Sie, dass die Pflanzen bei einer Gruppenpflanzung - je nach Wüchsigkeit der Sorte - einen ausreichenden Abstand zueinander haben (etwa 30 bis 50 cm).

Wie gieße ich Kriechspindel?

Dem Euonymus fortunei reicht es nur in Maßen gegossen zu werden. Dabei sollte Staunässe aber auf jeden Fall verhindert werden.

HINWEIS: Geben Sie der Kriechspindel bei Kahlfrost regelmäßig Wasser, denn sie leidet unter der trockenen Wintersonne!

Wie überwintere ich Kriechspindel?

Kriechspindeln sind sehr winterhart. Sie ertragen Minusgrade bis zu -23°C. Kriechspindeln im Kübeln sollten nicht der direkten Wintersonne ausgesetzt sein. Ein mit einer Kriechspindel bepflanzter Kübel kann als Schutz auf eine Styroporplatte gestellt und mit Jute umwickelt werden. Ebenso kann die Veredlungsstelle bei zu starken Frösten durch Jute geschützt werden.

Wie kann Euonymus fortunei vermehrt werden?

Im August und September können Stecklinge von Mutterpflanzen entnommen werden. Die Triebe sollten schon leicht holzig sein und eine Länge von etwa 10 cm haben. Stecken Sie das untere Drittel - nachdem Sie es entlaubt haben - in ein Stecklingssubstrat und die Stecklingsplatte unter Folie in ein Gewächshaus. Nach ein paar Wochen mit regelmäßigem Lüften und Gießen sollten sich die ersten Wurzeln gebildet haben. Eine viel einfachere Methode die Kriechspindel zu vermehren, ist die Vermehrung durch Ableger oder Absenker. Nehmen Sie einen längeren Trieb und biegen Sie ihn auf die Erde. Nun können Sie ihn mit Metallhacken im Erdreich fixieren und warten, bis sich nach ein paar Wochen die ersten Wurzeln an den Knotenpunkten des Triebes bilden. Nach erfolgreicher Bewurzelung kann der Trieb von der Mutterpflanze getrennt und in ein Beet oder einen Kübel gepflanzt werden. Eine Aussaat der Kriechspindel ist etwas aufwendiger. Noch vor der Reife der Samen - dem Öffnen der Fruchtkapseln - müssen die Früchte geerntet und der Samen von der Fruchtschale (Arillus) getrennt werden. Nun kann der Samen 7 Monate kalt gelagert und dann ausgesät werden oder 2 bis 8 Wochen warm gelagert - Warm-Stratifizierung - werden. Danach sollte der Samen noch 3 Monate in den Kühlschrank, bis er schließlich keine Keimhemmung mehr besitzt und in eine Anzuchtschale ausgesät werden kann.

Schädlinge und Krankheiten

Kriechspindeln sind sehr robuste Pflanzen. Sie bekommen selten eine Krankheit oder einen Schädling. Ein möglicher Schädling kann die schwarze Bohnenlaus sein. Die natürlichen Feinde der schwarzen Bohnenlaus sind der Marienkäfer, die Flor- und die Schwebfliege sowie Gallmilben. Fördern Sie diese Nützlinge durch Insektenhotels und Totholzecken, denn dort fühlen sich Insekten wohl. Auch eine wilde Blumenwiese sollte eher stehengelassen werden, statt sie zu mähren, wenn man Nützlinge im Garten fördern möchte. Auch Brennnesselbrühe, Rainfarntee oder eine Seifenlösung können schonend gegen die schwarze Bohnenlaus eingesetzt werden. Darüber hinaus können Sie Kapuzinerkresse in die Nähe pflanzen, sie zieht die genannten Schädlinge an.

Arten und Sorten der Kriechspindel

Es gibt eine große Anzahl an Sorten bei der Kriechspindel. Um die entsprechende Sorte zu erhalten, werden die einzelnen Sorten durch Stecklinge von krautigen Trieben vermehrt. Die bekanntesten Sorten sind Euonymus fortunei 'Emerald'n Gold' (gelb panaschiertes Laub) und 'Emerald Gaiety' (weiß panaschiertes Laub). Die Sorte 'Harlequin' hat weiß gesprenkeltes Laub und bildet einen reinweißen Austrieb, während die Sorte 'Blondy' dunkelgrüne Blätter mit einem intensiv gelben Fleck aufweist. Im Gegensatz zu den eben genannten Sorten punktet die Sorte 'Minimus' nicht durch die Farbe des Laubes. Bei dieser Sorte sind die Blätter minimal klein und wirken dadurch sehr apart und filigran. Schließlich gibt es noch die Sorte 'Coloratus', die - wie der Name schon verrät - vor allem im Herbst mit einer interessanten rötlichen Verfärbung des Laubes aufwartet. Zudem ist der etwas bizarre Wuchs interessant für jedes Schattenbeet.

 

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Kriechspindel (Euonymus fortunei)

25.01.2022 08:13 0 Kommentare

 

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