Rhododendron

Rhododendron gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen - mit ihrer vielfältigen Blütenpracht verwandeln sie jeden Standort in ein farbenfrohes Paradies und setzen auch in Kübeln auf Terrasse und Balkon markante Akzente. Über 1000 verschiedene Sorten lassen keine Gärtnerwünsche offen. Ihre Farbnuancen reichen von strahlendem Weiß über zarte Pastelltöne wie Puderrosé bis hin zu leuchtenden Rot- und Gelbtönen und kräftigem Lila.
Die üppigen, halbkugelförmigen Blütentrauben setzen sich dabei aus dutzenden trompetenförmiger Einzelblüten zusammen, die im eleganten Kontrast zu den lorbeerförmigen Blättern stehen. Bereits im Frühling, meist zwischen Mai und Juni, beginnt der Rhododendron zu blühen; manche Sorten bleiben das ganze Jahr über immergrün, andere werfen zum Winter hin ihr Laub ab.

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Rhododendron pflegeleicht bei richtiger Standortwahl

Grundsätzlich ist der Rhododendron eine unkomplizierte Pflanze, die halbschattige, aber lichte Plätze zum Leuchten bringt. Er lässt sich ausgezeichnet als gestalterisches Element im Garten einsetzen, da er sowohl als Solitär, wie auch als Gruppen- oder Heckenpflanze gedeiht und sehr langlebig ist. Viele Sorten entwickeln sich zu imposanter Größe; das sollte schon beim Pflanzen und der Standortwahl berücksichtigt werden. Damit der neben der jungen Pflanze freigelassene Platz nicht zu kahl wirkt, kann man zunächst Bodendecker rund um den Strauch pflanzen. Sollte ein Rhododendron zu groß werden, kann er gut und schadenfrei umgepflanzt werden; am besten zwischen September und November oder März und Mai.
Trotz des geringen Pflegeaufwandes sollte einiges Grundlegende an Pflege doch beachtet werden. Die flach wurzelnden Rhododendren fühlen sich am wohlsten bei hoher Boden- und Luftfeuchtigkeit. Während der Blüte und dem Laubaustrieb müssen sie stets gut mit Wasser versorgt sein. Vor allem Arten, die auch für sonnige Standorte gezüchtet wurden, brauchen ein ausreichend feuchtes Erdreich.

Rhododendron pflanzen und pflegen

Mit der Bodenqualität steht und fällt auch das gesunde Wachstum des Strauches. Fast alle Rhododendren benötigen einen humosen Boden mit einem tendenziell sauren pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5. Kann dieser nicht erreicht werden, sollte auf Sorten ausgewichen werden, die auf kalktoleranten Unterlagen veredelt wurden und auch einen pH-Wert von 6 bis 6,5 vertragen. Wird die Pflanze in Kübeln gehalten, lohnt sich die Einbringung von spezieller, fertig gemischter Rhododendron Erde.
Ebenfalls wichtig zu wissen: Nicht alle Rhododendren sind schnittfest. Stecklingsvermehrte, gesunde Pflanzen vertragen einen Rückschnitt, am besten gegen Winterende. Veredelte Sorten jedoch sind sensibler; werden sie zu groß und üppig, sollte eher eine Umpflanzung ins Auge gefasst werden. Da beim Rhododendron generell viel von der Sortenwahl abhängt, beraten wir Sie gerne. Ob großblumige, zu wuchtigen Sträuchern wachsende Hybriden; kompaktere, ballförmige Züchtungen für den kleineren, sonnigen Hausgarten; wintergrüne, japanische Arten mit intensiven Blütenfarben; oder duftende Azaleen mit goldener Herbstfärbung - Sie werden den perfekten Rhododendron für Ihren Garten finden.