Das Düngen von Heckenpflanzen

 
Heckenpflanzen:
Hecken bilden weitreichende Wurzeln aus, um möglichst viele Nährstoffe aus dem Boden zu ziehen. Eine Düngergabe unterstützt das Wachstum junger Pflanzen. Zu viele Nährstoffe schädigen die Pflanze, ein hohes Risiko besteht bei mineralischen Düngern. Die enthaltenen Salze entziehen den Wurzeln Flüssigkeit, sodass die Pflanzen austrocknen und absterben. Die Sträucher benötigen Kohlendioxid, sowie Stickstoff und Phosphor für ein gesundes Pflanzenwachstum. Kalium schützt vor äußeren Einflüssen, es macht die Pflanze widerstandsfähig und reduziert Krankheiten. Neben diesen Nährstoffen benötigen die Wurzeln Sauerstoff und Spurenelemente. Gedüngt werden Heckenpflanzen währen der Vegetationsperiode (März bis August) wenn die Pflanze Nährstoffe für das Wachstum benötigt. Der ideale Zeitpunkt ist, wenn die Pflanzen austreiben. Im Herbst hingegen sollte auf eine Düngung verzichtet werden.

Geeignete Düngemittel für Heckenpflanzen:

• Kompost (nicht bei Rhododendron)
• Hornmehl oder Hornspäne
• Blaukorn
• Bittersalz
• Kaliumdünger (hauptsächlich bei Ziergehölzen)