Pflanzanleitung: Gräser Farne Bambus

 

Gräser

Gräser sind mehr als nur filigrane Lückenfüller. Sie eignen sich sowohl als Solitär, wie auch als Begleitpflanze im Staudenbeet. Auch kleine Gärten lassen sich hervorragend als reine Gräsergärten anlegen. Aufgrund der Vielfältigkeit des Sortiments sind die Ansprüche an Boden und Standort der Gräser variabel. Die meisten Gräser fühlen sich aber in normalen Garteböden mit lockerem, unkrautfreiem Boden wohl.
1. Bodenvorbereitung
Ein gut vorbereitetes Beet ist das A und O für ein schnelles Anwachsen. Zuerst sollten Sie das Beet gründlich von Unkraut befreien. Beachten Sie die Bodenansprüche des Grases. Gräser für die Steppenpflanzung oder für den Steingarten kommen in mageren Böden eher zurecht. Hier kann Splitt, Sand und Kies in die Erde eingearbeitet werden. Einen humosen, frischen Boden bevorzugen hingegen die Waldgräser. Hier kann verrotteter Laubkompost mit ins Pflanzloch gegeben werden. Anschließend kann das Pflanzloch vorbereitet werden. Dieses sollte etwa doppelt so groß sein, wie der Topfballen.
2. Pflanzen
Topfen Sie die Pflanze vorsichtig aus und setzen Sie die Pflanze ins Pflanzloch. Achten Sie darauf, dass die Pflanze nicht tiefer in der Erde sitzt, als zuvor im Topf. Drücken Sie die Erde um die Pflanze leicht an.
3. Angießen / Bewässerung:
Für die richtige Bewässerung der Pflanze stellen Sie diese in einen Eimer und füllen diesen bis zum Topfrand mit Wasser. Die Erde hat nach ca. 10 Minuten genug Wasser aufgenommen und ist gesättigt. Sitzt das Gras in der Erde, müssen Sie diese ausreichend wässern. An heißen Tagen oder Trockenperioden braucht die Pflanze im Pflanzjahr ebenfalls ausreichend Flüssigkeit.

Farne

Da die meisten Farne im Wald zu Hause sind, bevorzugen sie auch im Garten einen schattigen, kühlen, lockeren, humusreichen und feuchten Standort. Die pflegeleichten und schneckenresistenten Farne sind ideal für naturnahe Bepflanzungen geeignet. Am wohlsten fühlen Sie sich im lichten Schatten von Gehölzen oder Sträuchern, werden aber auch für die moderne und asiatische Gartengestaltung eingesetzt. Aufgrund ihrer auffälligen Blätter lassen sich Farne auch gut mit anderen Schattengräsern und Blattschmuckpflanzen kombinieren.
1. Bodenvorbereitung:
Vorab sollten Sie überlegen, ob für Sie ein winter- oder sommergrüner Farn in Frage kommt. Falls Sie kein neues Beet anlegen, sondern den Farn in ein bereits bestehendes Beet setzten, sollten Sie sich nach den Nachbarpflanzen richten. Sind in dem Beet bereits spätaustreibende Pflanzen, so ist es empfehlenswert, einen wintergrünen Farn zu wählen. So kommt im Winter etwas Farbe und Struktur in Ihr Beet. Ein gut vorbereitetes Beet ist das A und O für ein schnelles Anwachsen und Gedeihen der Pflanze. Heben Sie nun ein Pflanzloch aus, was so tief ist, wie die Höhe des Topfes.
2. Pflanzen
Setzen Sie das Farn ins Pflanzloch. Dieses sollte nicht tiefer gesetzt werden, als er im Kulturtopf eingepflanzt ist.
3. Bewässerung / Angießen:
Für die richtige Bewässerung der Pflanze stellen Sie diese in einen Eimer und füllen diesen bis zum Topfrand mit Wasser. Die Erde hat nach ca. 10 Minuten genug Wasser aufgenommen und ist gesättigt. Sitzt das Farn in der Erde, müssen Sie dieses ausreichend wässern. An heißen Tagen oder Trockenperioden braucht die Pflanze im Pflanzjahr ebenfalls ausreichend Flüssigkeit.

Bambus

Der Bambus ist der größte Vertreter der Süßgräser. Je nach Sorte gedeiht er in halbschattigen bis vollsonnigen Lagen. Da die Wurzelrhizome auch genug Sauerstoff benötigen, sollte der Boden durchlässig sein und nicht zu Staunässe neigen. Ist dies der Fall, können Sie Splitt, Kies oder Sand mit in die Erde geben.
1. Bodenvorbereitung
Das Pflanzloch ausheben. Dieses sollte doppelt so breit und tief sein, wie der Durchmesser des Wurzelballens. Anschließend den Grund der Grube auflockern, damit sich das überschüssige Wasser nicht im Wurzelbereich stauen kann.
Eine Rhizomsperre ist bei ausläuferbildenden Sorte wichtig, wenn sich der Bambus nicht ungehindert in Ihrem Garten ausbreiten soll. Die Sperre sollte so eingebaut werden, dass sie etwa 5 bis 10 cm über dem Boden ragt. Besonders in der Wachstumszeit ist es wichtig, die Sperre regelmäßig zu kontrollieren, da es vorkommen kann, dass Rhizome über die Sperre wachsen. In diesem Fall einfach das Rhizom abschneiden und im Hausmüll entsorgen. Nun die Pflanzgrube mit Gartenerde auffüllen und fest andrücken.
2. Pflanzen
Setzen Sie den Bambus ins Pflanzloch. Dieser sollte nicht tiefer gesetzt werden, als er im Kulturtopf eingepflanzt ist.
3. Angießen:
Um den Bambus nach der Pflanzung gut wässern zu können, empfiehlt es sich, einen Gießwall anzulegen. Dieser sollte ca. 5 cm hoch sein. Jetzt kann die Pflanze gut bewässert werden und es schließen sich eventuelle Hohlräume in der Grube. Auch bei Regenwetter sollte die Pflanze zusätzlich gut gegossen werden.